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Autoren, alphabetisch sortiert

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Es gibt 8 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben G beginnen.
Gaiman, Neil
Neil Richard Gaiman, am 10. November 1960 in Portchester in England geboren, wollte als Jugendlicher gern Comic-Autor werden. Doch man riet ihm, eine Ausbildung zu machen und so studierte er Journalismus. Währenddessen schrieb Gaiman eine Biografie über die Band Duran Duran, sowie ein Buch über Douglas Adams mit dem Titel „Don’t Panic: The Official Hitchhikers Guide to the Galaxy Companion“. Erst nachdem Gaiman sich mit dem Comicautor Alan Moore angefreundet hatte, widmete er sich seinem Kindheitstraum und verfasste selbst Comics. Als Auftragsarbeit für DC Comics entstand die Serie „Black Orchid“. Gaimans „Sandman“ Comics, mit Morpheus als Herrscher über das Traumreich, fanden großen Anklang. Nach acht erfolgreichen Jahren hatte Gaiman allerdings das Ende der Geschichte erreicht und sie wurde eingestellt. Ende der 1980er veröffentlichte Gaiman schließlich seinen ersten Roman „Ein gutes Omen“ gemeinsam mit Terry Pratchett. Kurze Zeit später, 1991, veröffentlichte er die vierteilige Comic-Serie „The Books of Magic“, die in der Welt der DC-Comics spielt. 1992 zog Neil Gaiman in die USA und verlagerte den Schwerpunkt seines Schaffens nun zunehmend auf die erzählende Literatur. Er schrieb die Romane „Neverwhere“,1996 („Niemalsland“ 1997) und „Stardust“ 1999 („Sternenwanderer“ 2000). Der Roman „American Gods“ erschien 2001 (ET in Deutsch 2003) und machte ihn bei einem breiten Publikum bekannt und beliebt. Gaiman erhält sich die künstlerische Vielfalt und verfasst weiterhin Comics, sowie Science Fiction- und Fantasy-Romane und Kurzgeschichten. Dazu kommen Kinderbücher, Songs, Gedichte und Novellen. Der Autor erhielt einige Auszeichnungen, zum Beispiel 1991 den World Fantasy Award für seine Sandman-Ausgabe „A Midsummer Night’s Dream“ und 2002 für „American Gods“ den Hugo Award und den Nebula Award. Neil Gaiman ist mit der Musikerin Amanda Palmer verheiratet, hat drei Kinder und lebt seit 2002 nahe Minneapolis in den USA.

Gerdom, Susanne
Susanne Gerdom erblickte am 17. November 1958 in Düsseldorf das Licht der Welt und wuchs in Rheinhausen am Niederrhein auf. Bevor sie sich dem Schreibhandwerk verschrieb, absolvierte sie eine Buchhändlerlehre, probierte Clownerie und Pantomime aus und landete schließlich beim Theater. Einige Jahre arbeitete sie als Schauspielerin und Regisseurin, leitete ein eigenes Studiotheater und gab Schauspielunterricht. Schließlich reichte ihr das Nachspielen der Werke anderer Autoren nicht mehr. Ihren ersten Roman schrieb sie in der Rekordzeit von drei Monaten und so erschien „Ellorans Traum“ im Jahr 2000 bei Heyne. Dem folgten zahlreiche Romane in allen Spielarten der Phantastischen Literatur; Phantastik, Fantasy, Märchen und Steampunk. Susanne Gerdom engagiert sich auch für Nachwuchsautoren und rief die Selfpublish-Plattform „Qindie“ ins Leben, die sich als Qualitätsprädikat für Indie-Publikationen etablieren möchte.

Goddyn, Régis
Régis Goddyn, am 27. Dezember 1967 in Amiens/Frankreich geboren, ist Autor von Science Fiction und Fantasy Geschichten. Er arbeitete zunächst als Lehrer an einem Gymnasium und später als außerordentlicher Professor für Bildende Kunst an der Universität Paris und anderen Universitäten. Régis Goddyn war viel mit dem Zug unterwegs und las auf den Fahrten Fantasy-Bücher. So kam er auf die Idee, selbst Fantasy-Geschichten zu schreiben. 2012 reichte er sein erstes Manuskript beim l’atalante Verlag ein. Ein Jahr später erschien der Auftaktband der „Le Sang des 7 Rois“-Saga“, der für zahlreiche Literaturpreise Frankreichs nominiert wurde  (u.a. Prix Imaginales, Prix Elbakin , Prix Bob-Morane, Grand prix de l'Imaginaire, Prix Julia-Verlanger, Prix Merlin). Inzwischen erschienen in Frankreich sieben Bände dieser epischen Fantasy-Serie. Die deutschsprachige Ausgabe des Serienauftakts „Das Blut der sieben Könige“ erschien 2018, die weiteren Bände folgen.

Golden, Christopher
Christopher Golden ist Jahrgang 1967, in Massachusetts/USA geboren. Er ist Autor von Horror-, sowie Fantasybüchern und Krimis/Thriller für Erwachsene und Jugendliche. Von ihm stammen viele Bücher zu bekannten TV-Serien wie „Buffy“, „Sons of Anarchy“,  „Star Trek“ und „Body of Evidence“.  Einige seiner Bücher landeten bereits auf der New York Times Bestsellerliste. Christopher vertextete Comics und Video-Spiele und war Co-Autor der Anime-Serie „Ghosts of Albion“.  Auch an dem Skript für den Film „Hellboy“  war er beteiligt, wenngleich sein Name nicht im Abspann auftaucht.  Geschichten von ihm finden sich ebenfalls in zahlreichen Phantastik-Anthologien.

Goodhue, H.E.
H.E. Goodhue ist Erzieher und Autor von Horror-Literatur. Neben Romanen über diverse Monstrositäten (u.a. Cheeseburger in „Pink Slime“, des Weiteren „Love Bug“, „Rip Tyde“ und das hier vorgestellte „Tidal Grave“) hat der Autor die Serie „Zombie Youth“ veröffentlicht, die in USA, Europa (leider bisher nicht in Deutschland) und Australien recht erfolgreich ist. H.E. Goodhue lebt mit seiner Ehefrau, einer Tochter und zwei Pitbulls in New Jersey.

Goodman, David A.
David A. Goodman ist ein Nerd! Genauer gesagt liebt er »Star Trek« über alles, was er bereits in der TV-Serie »Futurama« zeigen konnte, als er die berühmte Episode »Where No Fan Has Gone Before« schrieb. Schreiben ist Goodmans Broterwerb. Seit 1986 ist er im Fernsehgeschäft und hat für Serien wie »Golden Girls« und »Star Trek: Enterprise« Drehbücher geschrieben. Des Weiteren ist Goodman auch Produzent und hat als solcher bei »Family Guy« gearbeitet. Aktuell ist er mit »The Orville« beschäftigt, einer Comedy-Drama-Serie, die sich unter anderem an »Star Trek« orientiert. Seit 2017 ist er Präsident der »Writers Guild of American West«. Abseits von Film und Fernsehen, hat er »Federation: The First 150 Years« und die Autobiografien von James T. Kirk und Jean-Luc Picard verfasst. 2019 soll von ihm die Lebensgeschichte von Mr. Spock herauskommen.

Gozdek, Nicole
Nicole Gozdek erblickte 1978 in Buxtehude das Licht der Welt. Autorin werden wollte sie schon in der 11. Klasse. Doch erst im Jahr 2014 veröffentlichte sie ihr erstes Buch. Nach dem Abi studierte sie deutsche und französische Literatur, um Lektorin zu werden.  Der berufliche Weg führte sie in eine Presseabteilung und zu einem Voluntariat  bei einem Publikumsverlag.  Ihre Arbeit und die Erfahrungen mit einem [wiki title="Selbstkostenverlag"]Druckkostenzuschussverlag[/wiki] ernüchterten Nicole Gozdek, sie begrub vorerst ihren Traum, Bücher zu veröffentlichen. Erst als sie die Branche  wechselte und Online-Redakteurin für ein Modehaus wurde, versuchte sie erneut, ihr Werk an die LeserIn zu bringen. Als Selfpublisherin veröffentlichte sie 2014  die Komödie „Königreich zu verschenken“.  Ein Jahr später stieß sie zufällig auf die Ausschreibung des Piper-Verlags #erzaehlesuns und schrieb in der Rekordzeit von sechs Wochen „Die Magie der Namen“. Zu ihrer Überraschung gewann sie den Piper-Award und der Verlag veröffentlichte den Roman ein Jahr später.  2017 wurde das Buch mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Seitdem  läuft es für die Autorin Nicole Gozdek. Bei Piper sind inzwischen zwei weitere Fantasy-Bücher erschienen und beim Drachenmondverlag ein humorvoller Fantasy-Roman.

Gruber, Andreas
Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, hat an der Wirtschaftsuniversität studiert und verdiente sein Brot als kaufmännischer Angestellter. 1996 fing er an, für das Magazin Space View zu schreiben und Kurzgeschichten für verschiedene Fanzines und Phantastik-Magazine zu verfassen. Mit Erfolg, viele seiner Geschichten wurden mit Preisen ausgezeichnet. Zum Beispiel erhielt sein Erzählband „Die letzte Fahrt der Enora Time“ 2002 den Deutschen Phantastik-Preis in gleich zwei Kategorien (Kurzgeschichte, Anthologie). Sein erster Roman „Der Judas Schrein“ gewann 2006 ebenfalls den DPP in der Kategorie „Bestes Romandebüt“. Andreas Grubers literarisches Werk erstreckt sich über die phantastischen Genre Horror und Science-Fiction, er schreibt aber auch Krimis und Thriller. Heute lebt Andreas Gruber als freier Schriftsteller in Grillenberg, Niederösterreich.

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