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Autoren, alphabetisch sortiert

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Es gibt 10 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben K beginnen.
Kaiser, Vanessa
Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser sind Mitte der siebziger Jahre in Marburg an der Lahn geboren. Sie begegneten sich bereits in der Schule, doch erst 2006 lernten sie sich richtig kennen. Seitdem vereinigen sie ihre Talente und ihre Leidenschaft für das Phantastische und schreiben gemeinsam. 2009 wurden sie auf eine Ausschreibung „Geschichten unter dem Weltenbaum“ des Verlags Torsten Low aufmerksam. Ihr Beitrag „Das Herz des Jägers“ wurde nicht nur für die Anthologie genommen, sondern gewann 2011 den Deutschen Phantastik Preis. Seitdem kamen weitere Beiträge in Storysammlungen wie „Verbotene Bücher: Auf den Spuren H.P Lovecrafts“, „12 Monate Angst“ oder „Dunkle Stunden“ hinzu. In letzterer erschien ihre Kurzgeschichte „Der letzte Gast“, die 2015 erneut mit dem DPP ausgezeichnet wurde. „Herbstlande“, gemeinsam mit Fabienne Siegmund und Stephanie Kempin geschrieben, ist ihr erster Roman.

Karl, Werner
Geboren wurde Werner Karl in Nürnberg und lebt heute im Landkreis Coburg, wo er in einem Fachbetrieb für Druckereitechnik sein Brot verdient. Er war schon immer ein begeisterter Leser und Büchersammler und fing irgendwann an, eigene Geschichten zu schreiben. Nun ist Werner Karl nicht nur Autor von Science-Fiction und Fantasy Erzählungen und Romanen, sondern auch Rezensionskollege. Seit einigen Jahren fungiert er als Chefredakteur des Portals www.buchrezicenter.de. Seine Fantasy-Trilogie mit historischem Hintergrund über die „Spiegelkrieger“ verlegte Werner Karl über die Self-Publishing Plattform CreateSpace von Amazon.

Karmann, Tanja
Tanja Karmann ist Büchermensch durch und durch und schon lange im Dienst der Literatur tätig. Zu den literarischen Wegbegleitern in Tanjas Jugend zählen unter anderem Marion Zimmer Bradley „Die Nebel von Avalon“ und Stephan Grundy „Rheingold“. Konsequenterweise studierte sie Literaturwissenschaften und Geschichte, gehörte bald zur LARP Szene und lernte Markus Heitz kennen.Für langjährige Besucher der Leipziger Buchmesse oder anderer Phantastik-Events wie die Role Play Convention war und ist Tanja Karmann eine der prägenden Persönlichkeiten der WerkZeugs Kreativ AG. WerkZeugs kreierte und verkaufte nicht nur unzählige Merchandising Artikel zu  Phantastik-Büchern deutscher und internationaler Autoren. Sie organisierten Lesungen und Signierstunden auf der Fantasy-Leseinsel oder im RPC Lesecafe. Ihre Lounge war DIE Anlaufstelle für Autoren und Redakteure aus der Szene. So ganz haben sich die Phantasten noch nicht davon erholt, dass die WerkZeugs AG dieses Engagement 2016 einstellen musste.Tanja Karmann betreibt inzwischen ihren eigenen Blog. Dort organisiert sie originelle Blogtouren wie die „All Hallows Read“- Tour, nach dem Vorbild der gleichnamigen Aktion von Neil Gaiman. Mittlerweile ist sie unter die Autoren gegangen und veröffentlichte im fehu-Fantasy Verlag ihren ersten Roman „Der Mitternachtsladen – Verbundene Welten“.  Seit 2018 ist sie zudem für den Conte-Verlag tätig. Sie veröffentlicht im März 2019 als Herausgeberin die Anthologie „Der unmögliche Mord und andere phantastische Kriminalfälle“.

Kempin, Stephanie
Stephanie Kempin, Jahrgang 1987, war schon immer ein Bücherwurm. Deshalb studierte sie nach dem Abitur Literaturwissenschaften und fing an, Kurzgeschichten zu veröffentlichen. Zudem begann Stephanie mit der Arbeit für eine Marketingagentur, sowie als Lektorin und Übersetzerin. Stephanie besucht gern Conventions und Messen, Konzerte und Festivals. Musik, eher der düsteren Sorte, ist ihre wichtigste Inspirationsquelle und zu jeder ihrer Geschichten gibt es einen Soundtrack. Ihre Lieblingsautoren sind Terry Pratchett und Christoph Marzi. Der Roman „Herbstlande“ (ET Oktober 2016), geschrieben mit Fabienne Siegmund und dem Autorenduo Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser, war Stephanie Kempins erste Romanveröffentlichung. Im März 2017 folgte mit „Follow the White“ das erste allein geschriebene Buch. 2014 erschien die Anthologie „Kriminelle Geschichten“ zu der Stephanie Kempin eine Geschichte beisteuerte. Der Erlös dieser Storysammlung wird dem Verein „Respekt für Dich-Autoren gegen Gewalt“ gespendet, der Gewaltopfer und Frauenhäuser unterstützt.

Keyes, Daniel
Daniel Keyes, geboren 1927 in Brooklyn/New York und 2014 in Florida verstorben, schrieb Science-Fiction Literatur. Vor der Schriftsteller-Laufbahn arbeitet Keyes bei der Marine und absolvierte ein Psychologie-Studium, das er 1950 mit dem Bachelor abschloss. Seinen Master machte er zehn Jahre später in englischer und amerikanischer Literatur. Zunächst arbeitete Keyes als Dozent in Detroit. In den 70ern wurde Keyes Professor für Englisch in Athens, wo er Kreatives Schreiben unterrichtete. Nach seiner Emeritierung verbrachte Keyes seinen Lebensabend in Florida, wo er 2014 an den Folgen einer Lungenentzündung starb. Seine Kurzgeschichte „Blumen für Algernon“ („Flowers for Algernon“ 1959) über einen debilen Mann, der durch eine Operation zum Genie wird, wurde zunächst von den Verlagshäusern aufgrund seines Endes abgelehnt. Doch der Autor ließ sich nicht zum Umschreiben bewegen und publizierte die Geschichte schließlich in The Magazine of Fantasy and Science Fiction. „Flowers for Algernon“ gewann Hugo- und Nebula-Award und erschien in mehr als 30 Ländern. Endlich bekam Keyes einen Verlagsvertrag und arbeitete die Story zu einem Roman um. Doch erneut sollte Keyes ein alternatives Ende verfassen, erneut weigerte er sich und zahlte den erhaltenen Vorschuss zurück. 1966 erschien der Roman schließlich beim New Yorker Verlag Harcourt, gewann erneut den Nebula-Award und wurde unter dem Titel „Charlie“ verfilmt. Weitere psychologisch ausgefeilte SF-Romane flossen aus der Feder von Daniel Keyes, zum Beispiel „Die Leben des Billy Milligan“, der in Deutschland 1986 den Kurd Laßwitz Preis als bester ausländischer Roman erhielt.

Kinne, Diana
Diana Kinne (verheiratete Wolter) wurde 1975 in Dortmund geboren. Mit ihrem Ehemann Karsten Wolter betrieb sie einige Jahre die WerkZeugs A.G., einen Merchandise-Vertrieb rund um Fantasy und Science Fiction. Das Team war auf zahlreichen Conventions und der Leipziger Buchmesse vertreten. Seit 2011 leiten die beiden die Buchhandlung Drachenwinkel in Dillingen. Mit dem Otherland in Berlin ist dies sicherlich die schönste und am besten sortierte Buchhandlung für Phantastik-Literatur. Hier finden zahlreiche gut besuchte Lesungen statt. Populäre und weniger bekannte Autoren geben sich dort die Klinke in die Hand. Diana schreibt auch selbst phantastische Kurzgeschichten. In Anthologien wie „Die Einhörner“, „Geschichten aus den Herbstlanden“ und „Basement Tales - Sperrgebiet“ wurden ihre Geschichten veröffentlicht. Im Jahr 2018/2019 widmete sie sich als Herausgeberin und Autorin einer ganz besonderen Anthologie. „Dunkle Ziffern“ erzählt Geschichten um menschliche Schicksale, die hinter sogenannten Dunkelziffern verschwinden, zum Beispiel Missbrauchsopfer. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Buchs gehen an den Verein „Dunkelziffer e.V.“.

Kneifel, Hans
Hans Kneifel kam 1936 in Gleiwitz/Oberschlesien, heutiges Polen zur Welt und verstarb 2012 in München. Der gelernte Konditormeister ergänzte 1965 seinen beruflichen Werdegang mit einem Staatsexamen Pädagogik und schrieb sein erstes Perry Rhodan-Taschenbuch. Drei Jahre später gehörte er zum Team der Perry Rhodan Heftserie. Seine Atlan-Zeitreise Abenteuer waren besonders beliebt, erst als Planetenromane, später als Atlan-Blaubände. Nach einer längeren Pause stieg Kneifel wieder als Gastautor in die Perry Rhodan Heftserie ein und verfasste mit PR2352 seinen 2000ten Jubiläumsband. Im März 2012 verschied Hans Kneifel im Alter von 75 Jahren.

Knor, Daniela
Geboren wurde die Schriftstellerin Daniela Knor am 30. Oktober 1972 in Mainz und wuchs auch dort auf. Bereits in der Schulzeit begann sie mit dem Schreiben von Phantastischer Literatur. Nach eigenen Angaben entstand eine frühe Version der High-Fantasy "Elbensang"-Reihe in langweiligen Schulstunden. Nach dem Abi studierte Daniela Knor zunächst Anglistik, Ethnologie und Vor- und Frühgeschichte. Aufgrund eines Ortswechsels wechselte sie zum Fernstudium Geschichte, Neuerer deutscher Literaturwissenschaft und Psychologie. Zeitgleich verfasste Daniela Knor mehrere Fantasy-Romane für das populäre Rollenspiel „Das Schwarze Auge“, die auf dem Kontinent Aventurien angesiedelt sind. In den Jahren 2008 und 2009 wurden Teil I und II der „Elbensang“-Reihe (konzipiert als Trilogie) veröffentlicht, die leider bis heute unvollendet blieb. Daniela Knor kündigte im Interview mit Literatopia jedoch an, den finalen Band 2017 zu schreiben und zu veröffentlichen. Mit ihrem Ehemann betrieb Daniela Knor einige Jahre einen biologisch bewirtschafteten Bauernhof, hat aber nun den Zoo etwas verkleinert und lebt als hauptberufliche Autorin wieder in Mainz.

Kruschel, Karsten
Karsten Kruschel, am 10. Dezember 1959 in Havelberg geboren, wuchs in Magdeburg auf. Nach einer Lehre zum Agrartechniker und einem abgebrochenem Studium der Pflanzenproduktion, jobbte er als Pfleger in der Neurologischen Klinik in Magdeburg. Schließlich absolvierte Kruschel ein Lehramtsstudium für Deutsch und Geschichte, dass er mit einer Diplomarbeit über Science-Fiction Literatur in der DDR abschloss. Anschließend arbeitet er als Lehrer, leistete Grundwehrdienst in der NVA und wurde wissenschaftlicher Assistent an der Pädagogischen Hochschule in Leipzig. In seiner Promotion widmete er sich ebenfalls der DDR SF-Literatur. Nach der Wende war er als Projektleiter im Bereich Medienerziehung tätig, als Redakteur und PR-Berater, ehe er sich schließlich als freier Publizist und Schriftsteller selbständig machte. Karsten Kruschel schreibt schon seit seiner Kindheit Geschichten, betätigte sich später auch als Literaturkritiker, schrieb Essays und Fachartikel zum Thema Science-Fiction. Als Gasthörer des “Arbeitskreis Utopische Literatur" des DDR-Schriftstellerverbandes lauschte er den Worten Krupkats, Krögers, Ranks und Redlins, die SF-Literatur der DR liegt ihm bis heute am Herzen. Schließlich erschuf Karsten Kruschel seine Regenwelt “ Vilm“, in der er seine bisher erfolgreichsten Romane ansiedelte. Die ersten beiden Bände „Der Regenplanet“ und „Die Eingeborenen“ gewannen 2010 den Deutschen Science-Fiction Preis und belegten den dritten Platz beim Kurd Laßwitz Preis. Der finale Band der Trilogie „Das Dickicht“ wurde ebenfalls für beide Preise nominiert und erreichte jeweils Rang drei. Im Vilm-Universum spielt auch Kruschels letzter Roman "Galdäa", der eine ergänzende Geschichte zu den Hintergründen der Reihe erzählt.

Kuhlmann, Hanna
Ich bin Hanna Kuhlmann und Autorin. Mein Lieblingsautor ist Brandon Sanderson und mein Lieblingspokémon Arkani. Ich lebe und studiere zurzeit in Erlangen, wo ich meinen Master in Literaturwissenschaft mache. Ich bin 23 Jahre alt (demnach 1993 geboren). Schreiben war schon immer ein Hobby von mir, ganz viele Texte, die meisten unvollständig, lungern auf meinem PC herum und nehmen nebenbei noch die Hälfte von meinem Desktop ein. Im Januar habe ich mein Buch „Nachtschatten“ beendet und mich, einfach weil die Gelegenheit günstig war, für den Indie Autor Preis 2016 auf neobooks beworben. Ich hatte davon schon im Vorjahr gehört, damals hatte Farina de Waard mit „Zähmung“ gewonnen. Ich dachte, das probiere ich auch mal aus. Wenn’s klappt: Gut! Wenn’s nicht klappt: auch nicht schlimm. Als die Longlist und schließlich die Shortlist veröffentlicht wurde, dachte ich: Hui, das läuft ja besser, als ich dachte! Ich war zufrieden. Bei so einem weitreichenden Wettbewerb auf der Shortlist zu landen, das ist ein echter Schub für das eigene Ego. Ich war stolz auf mich, überhaupt so weit gekommen zu sein. Dann kam der große Tag. Ich wollte eigentlich meine Hausarbeit zu Ende schreiben und vorher kurz nochmal nachgucken, wer denn gewonnen hat…Ich. Das Thema Hausarbeit war damit erledigt. Ich hatte mir, ehrlich gesagt, keine reelle Chance ausgemalt, zu gewinnen. So wie man beim Ausfüllen eines Lottoscheins nicht daran denkt, tatsächlich den Jackpot zu knacken. Umso glücklicher ist man dann, wenn es wirklich passiert. Jetzt, nachdem ich diesen Preis gewonnen habe und etwas Zeit ins Land gegangen ist, konzentriere ich mich auf mein nächstes Buch. Da kam mir die Idee in der zehnten Klasse, und es wird langsam mal Zeit, dass ich das zu Ende schreibe. Es wird übrigens eine Trilogie werden, so viel kann ich sagen. Mittlerweile habe ich auch einen Verlag gefunden, der „Nachtschatten“ als gedrucktes Buch veröffentlichen möchte. Das Buch wird wahrscheinlich Herbst 2017 erscheinen, und bis dahin habe ich genügend Zeit, mein Studium und mein nächstes Buch voranzubringen.

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