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Autoren, alphabetisch sortiert

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Nartin, George R. R.
Der US Fantasy und Science-Fiction Schriftsteller George R. R. Martin wird von seinen Fans oft schlicht GRRM genannt. Geboren am 20. September 1948 in Bayonne, New Jersey, schrieb er bereits als Schüler Geschichten und Artikel für ein Comic FanZine. 1971 veröffentlichte er schließlich seine erste Kurzgeschichte „The Hero“. An der Northwestern University von Evanston, Illinois studierte Martin Journalismus und unterrichtete später dieses Fach. Zunächst betrieb er das Schreiben in seiner Freizeit, ehe er es 1979 zum Beruf machte. Nach Abstechern in die Filmbranche als Drehbuchautor, wandte sich George R. R. Martin in den 90er Jahren seinem umfangreichsten und populärsten Projekt zu, dem Fantasy-Epos „A Game of Thrones“. 1996 erschien der Serienauftakt „A Song of Ice and Fire“ dessen deutscher Wortlaut „Das Lied von Eis und Feuer“ zum Serientitel der deutschsprachigen Serie wurde. Nachdem die ersten drei (in Deutschland sechs) Bände in recht rascher Folge erschienen, mussten die Fans auf den vierten Originalband „A Feast for Crows“ fünf Jahre (ET 2005) und auf den Folgeband „A Dance with Dragons“ (ET 2011) weitere sechs Jahre warten. Ob die mit den Titeln „The Winds of Winter“ und „A Dream of Spring“ geplanten Fortsetzungen je erscheinen werden, weiß GRRM allein. Aufgrund ihres Umfangs wurden die Bücher in Deutschland in zwei Teile aufgeteilt, es gibt aber auch eine Sondereditionen in der Länge der Originalbände. Die Serie gilt als richtungsweisend in der Fantasy-Literatur und begründete eine Sparte der High-Fantasy, die mit wenigen phantastischen Elementen und Figuren auskommt und Machtkämpfe um die Herrschaft über die jeweilige Welt in den Mittelpunkt stellt. George R. R. Martin hat zudem viele Science-Fiction Bücher wie zum Beispiel „Planetenwanderer“ geschrieben, so wie die „Wild Cards“ Reihe als Herausgeber betreut. Dabei handelt es sich um eine Serie aus SF-Kurzgeschichten um Mutanten mit Superkräften. George R. R. Martin ist mit so ziemlich jeden amerikanischen Phantastik-Preis (Hugo, Nebula, Locus und mehr) mehrfach ausgezeichnet worden. Er lebt mit seiner Ehefrau in Santa Fe, New Mexiko.

Newitz, Annalee
Annalee Newitz, im Mai 1969 in Santa Monica/Ca./USA geboren, empfindet ihren familiären Hintergrund als multikulturell. Ihr Vater ist jüdisch, während ihre Mutter aus einer traditionellen texanischen Familie stammt und zum Judentum konvertierte. Newitz studierte Englisch an der University of California und schrieb 1998 ihre Dissertation über das Thema: „When We Pretend That We’re Dead: Monsters, Psychopaths and the Economy in American Popular Culture“. Die Promotionsschrift untersucht und interpretiert fünf Arten von Ungeheuern: Serienmörder, verrückte Wissenschaftler, Untote, Roboter und Leute aus der Unterhaltungsindustrie. Ab Mitte der 90er arbeitete Newitz als freiberufliche Journalistin, Autorin und politische Analystin in den Bereichen Wissenschaft und Technik, unter anderem für den San Francisco Guardian. Seit 2000 ist Annalee Newitz mit der Autorin Charlie Jane Anders zusammen und veröffentlichte mit ihr das Magazin für Freaks und Außenseiter „Other“. 2008 eröffneten beide den Blog io9 über Zukunftsforschung, Fantasy und Science-Fiction, 2018 den Podcast „Our Opinions Are Correct“. Seit 2010 publiziert Annalee Newitz SF-Kurzgeschichten, 2017 folgte ihr erster Roman „Autonom“. Das Buch erhielt 2018 den Lambda Award und wurde für den Nebula- und den Locus-Award nominiert.

Niemann, Swantje
Swantje Niemann ist 1996 in Berlin geboren und studiert an der Europa Universität Viadrina (Frankfurt/Oder) Kulturwissenschaften. Abgesehen von Studienaufenthalten in England und Frankfurt/Oder, ist sie Berlin bisher treu geblieben. Swantje Niemann liest mit Vorliebe Fantasy, gerne englischsprachige Neuerscheinungen, aber auch historische Romane, klassische Krimis oder Mythen aus der Zeit der Romantik. Als begeisterungsfähige und kritische Leserin schreibt sie über ihre Lektüre im Word Wide Web, auf ihrem eigenen Blog Cygnus Reviews und auf dem Portal Literatopia. Swantje Niemanns erster eigener Roman ist auf der Nachwuchsplattform des Droemer-Knaur Verlags neobooks erschienen. „Drúdir“ erzählt eine Steamfantasy-Story, in der die Zwerge die industrielle Revolution begründet haben.

Niffenegger, Audrey
Audrey Niffenegger, geboren am am 13. Juni 1963 in South Haven, Michigan, ist eine amerikanische Schriftstellerin und Künstlerin. Sie studierte am Arts Institute of Chicago und schloss das Studium mit einem Bachelor of Fine Arts ab. Danach unterrichtete sie am Columbia College/Chicago und erschuf viele Kunstwerke, zum Beispiel Zeichnungen, Gemälde und Fotografien. Der künstlerische Durchbruch gelang ihr allerdings in der Literatur, mit ihrem Debutroman „The Time Traveller’s Wife“ („Die Frau des Zeitreisenden“). Der ungewöhnliche Zeitreiseroman wurde in über 20 Sprachen übersetzt und 2009 sehr erfolgreich verfilmt.

Novik, Naomi
Naomi Novik, am 30. April 1973 in New York geboren, studierte Englische Literatur an der Brown Universität und machte einen Master Abschluss in Informatik an der Columbia Universität. Zunächst arbeitete sie am Design des PC-Spiels „Neverwinter Nights: Schatten von Undernzit“ mit, bevor sie nach einem Arbeitsaufenthalt in Kanada nach New York zurückkehrte, um sich endgültig auf das Schreiben von Romanen zu konzentrieren. Dafür ließ sie sich von polnischen Märchen, der Hexe Baba Jaga und Tolkien inspirieren. Naomi Novik begann 2006 an den Temeraire-Romanen zu arbeiten, die bald zu einer der erfolgreichsten Drachenfantasy-Reihen werden sollten. „Der Herr der Ringe“ und „Hobbit“-Regisseur Peter Jackson sicherte sich schon vor Jahren die Rechte an Verfilmungen der Temeraire-Romane, bis heute wurden die allerdings nicht realisiert.

Nuyen, Jenny-Mai
Jenny-Mai Nuyen (eigentlich Nguyen) wurde am 14. März 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Ihr literarisches Debüt „Nijura – Das Erbe der Elfenkrone“ wurde veröffentlicht, als sie 18 Jahre alt war und wurde ein Fantasy-Bestseller. Nach dem Abitur studierte Jenny-Mai Nuyen Filmwissenschaft an der New York University und finanzierte sich ihr Leben mit der Veröffentlichung weiterer zahlreicher Fantasy-Romane. Inzwischen lebt die Autorin in Berlin, studiert Philosophie und Religionswissenschaft und hat sich hinsichtlich ihres literarischen Schaffens mit dem Roman "Noir" neu orientiert, vom klassischen Fantasy-Jugendbuch zur Phantastik-Literatur für ein erwachseneres Publikum.

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