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Autoren, alphabetisch sortiert

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Rahlmeyer, Dane
Dane Rahlmeyer, geboren 1980 in Salzgitter, fing mit 14 Jahren an zu schreiben. Er erhielt 2001 ein Stipendium für junge Künstler von seiner Heimatstadt, was ihn ermutigte, seinen Traum zu leben. Dane Rahlmeyer wurde Schriftsteller für Drehbücher, Hörspiele, und Romane, zudem dreht er Kurzfilme. Seine Fantasy - Science-Fiction Reihe „Die Kenlyn Chroniken“ wurde ab 2006 zuerst im Berliner Hexentorverlag publiziert, den es allerdings seit einigen Jahren nicht mehr gibt. Lange waren die Bücher komplett aus dem Handel verschwunden, bis der Autor sie als Selfpublisher zunächst im e-book-Format veröffentlichte, Anfang des Jahres 2017 auch als Taschenbuch. Wenn er nicht gerade schreibt, beschäftigt sich Dane Rahlmeyer mit essentiellen Fragen wie zum Beispiel „Warum fällt der Toast immer auf die gebutterte Seite?“

Rittermann, Robert
1983 wurde Robert Rittermann zwischen Berlin und Dresden geboren. Nach dem Zusammenbruch der DDR 1991 zog er mit seiner Familie nach Wuppertal. Seine Vorliebe für Ungeheuer und Science Fiction entwickelte Robert Rittermann bereits in seiner Jugend. 1997 entstand sein erster Comic, 2003 machte er mit Anti-Kriegsillustrationen auf sich aufmerksam. 2007-2011 studierte Rittermann Design in Krefeld und arbeitet seit vielen Jahren als Designer (vornehmlich User Interface Design) und Illustrator. 2013 folgte er seinem Herzenswunsch und begann mit dem Schreiben. Zudem erweckte Töchterchen Nora erneut die Lust an der Buchillustration. So entstand das Kinderbuch „Vincent. Das ungruselige Ungeheuer" (Dix Verlag,2016). Im Jahr darauf folgte mit "White" ein dystopischer Comic, der im Rahmen eines 24-Stunden-Comic-Tages entstand. Ende 2017 erschienen die ersten beiden Romane seiner Paläo-Science-Fiction-Trilogie „Lost Project", in denen Robert Rittermann seine Interessen für Technik und Dinosaurier vereint. Bei jeder seiner Veröffentlichungen fertigt der Autor neben dem Buchcover auch sämtliche Illustrationen selbst an. Zusammen mit seiner Frau, seinen Kindern und seiner Katze lebt Robert Rittermann immer noch im verregneten Wuppertal.

Roth, Gerhard
Gerhard Roth wurde 1942 in Graz geboren. Sein Elternhaus wurde 1945 bombardiert, was sechszehn Todesopfer forderte. Zu seinem Glück war seine Mutter mit ihm und den zwei Brüdern nach Würzburg geflohen. Ihr Ehemann, der Arzt Emil Roth, arbeitet dort im Lazarett. Nach dem Krieg ging es zurück nach Graz und Gerhard absolvierte dort 1961 die Matura. Nach dem Vorbild des Vaters studierte Gerhard zunächst Medizin. Er brach das Studium jedoch ab und arbeitete im Rechenzentrum Graz. Nach einem Fachbuch über Datenverarbeitung publizierte Roth 1972 sein erstes literarisches Werk. Sein 1974 entstandener Roman „Der große Horizont“ wurde in Amerika verfilmt, was Roth zum Anlass nahm, 1975 zum vierten Mal in die USA zu reisen. 1977 schied er beim Rechenzentrum Graz aus und lebt seit dem als freier Schriftsteller in der Steiermark. Im selben Jahr wechselten Autor und Werk vom Suhrkamp zum Fischer-Verlag, dem er bis heute treu geblieben ist. Den siebenbändigen Zyklus „Die Archive des Schweigens“, in dem er sich kritisch mit der österreichischen Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzt, begann er 1978 und schloss er 1991 ab. 1993 fing er mit dem Zyklus „Orkus“ an, der als Gesamtwerk 2011 fertig gestellt wurde und acht Bände umfasst. Roth geht es in seinen Geschichten, in die er gern gebrochene Helden schickt, um die Aufarbeitung von Zeitgeschichte. Beide Zyklen bestehen nicht nur aus Romanen. Sie beinhalten zum Beispiel einen Bildtextband, einen Bericht, eine Autobiographien und zwei Essays. Die Wikipedia-Seite des Autors zeigt eine schöne graphische Übersicht der beiden monumentalen Zyklen. Gerhard Roth ist vielseitig. Er wirkt auch als Drehbuchautor, Fotograf, Dramatiker und Essayist. Der Schriftsteller zog nach einer Scheidung 1976 mit Senta Thonhauser zusammen, die er schließlich 1995 ehelichte. Aus erster Ehe hat Gerhard Roth einen Sohn, Thomas Roth, der als einer der bedeutendsten Regisseure im deutschsprachigen Raum gilt.

Rothfuss, Patrick
Patrick Rothfuss, am 6. Juni 1973 in Madison, Wisconsin/USA geboren, wurde nach eigener Aussage aufgrund der wenigen TV-Programme in Wisconsin ein begeisterter Leser. An der Universität wechselte er häufiger sein Studienfach. Zuerst wollte er Chemotechniker werden, dann klinischer Psychologe. Zu dieser Zeit nahm er Studentenjobs an und arbeitete bei der Campus Zeitung seiner Uni Wisconsin Stevens Point. Parallel dazu fing er an, einen Fantasy-Roman mit dem Titel „The Song of Flame and Thunder“ zu schreiben. Um nicht von der Uni zu fliegen, machte Rothfuss einen Bachelor of Arts Abschluss im Fach in Englisch, wechselte dann zur Washington State University, wo er das Master-Studium absolvierte. Nach dem Master-Abschluss ging er zurück an die Stevens Point, um Englisch zu unterrichten. Sein Buch legte er zunächst erfolglos mehreren Verlagen vor. Erst als er einen Auszug aus dem Roman zu der Kurzgeschichte „The Road to Levinshir“ umschrieb und damit 2002 den ‚Writers of the Future‘ Wettbewerb gewann, wendete sich das Blatt. Kevin J. Anderson vermittelte ihn an einen Agenten, der wiederum den Roman DAW Books anbot, dem Verlag der bereits die Bücher von Tad Williams veröffentlichte. DAW Books legte die Story als Trilogie „The Kingkiller Chronicle“ an und veröffentlichte 2007 deren ersten Teil unter dem Titel „The Name of the Wind“. Der zweite Teil „The Wise man’s Fear“ folgte 2011 und der finale Teil soll „The Doors of Stone“ heißen. In Deutschland hat Patrick Rothfuss ebenfalls den gleichen Verlag wie Tad Williams. Klett-Cotta veröffentlichte „Der Name des Windes: Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag“ im Jahr 2008 und splittete den folgenden Teil. „Die Furcht des Weisen, Teil 1: Die Königsmörder-Chronik. Zweiter Tag.“ erschien 2011 und ein Jahr später der zweite Teil des zweiten Bands. In den USA erschien eine Kurzgeschichte über den Charakter Bast, mit dem Titel „The Lightning Tree“ in der von George R. R. Martin herausgegebenen Anthologie „Rogues“. Ursprünglich sollte darin eine Story über Auri „The Slow Regard of Silent Things“ aufgenommen werden, doch die befand Rothfuss als zu lang und unpassend. Sie erschien schließlich als Kurzroman, 2014in den USA und im Februar 2015 in Deutschland mit dem Titel „Die Musik der Stille“.

Rowling, Joanne K.
Die Britin Joanne K. Rowling ist die Autorin der „Harry Potter“ Bücher, sowie von drei Begleitbüchern, die ursprünglich für wohltätige Zwecke geschrieben wurden. („Quidditch im Wandel der Zeiten“, „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, „Die Märchen von Beedle dem Barden“). Zudem hat sie den Krimi „Ein plötzlicher Todesfall“ veröffentlicht, sowie unter dem Pseudonym Robert Galbraith eine Krimi-Reihe um den Privatdetektiv Cormoran Strike. Harry Potter - eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte Die Harry Potter Bücher wurden in 79 Sprachen übersetzt und verkauften sich über 450 Millionen Mal. J.K. Rowling erhielt zahlreiche Auszeichnungen, ua den britischen Ritterorden „Orden oft he british Empire“ und dem „Hans Christian Andersen“ Preis. Die Autorin hat das Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“ und die Drehbücher zu den beiden Filmen „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ geschrieben. Von den Harry Potter Fans geliebt wird ihr Portal „Pottermore“, wo die Nutzer tief in die magische Welt Harry Potters eintauchen können. J.K Rowling war alleinerziehende, arbeitslose Mutter, als sie die ersten Harry Potter Romane schrieb, heute gehört sie zu den wohlhabendsten Frauen Großbritanniens. Die Forbes-Liste der Einkommensmilliardäre entfernte sie wieder, weil sie ein Gutteil ihres Reichtums wohltätigen Zwecken spendete. Seit 1993 lebt J.K Rowling in der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Sie äußert sich öffentlich zu politischen Themen, prangert Rassismus an und kritisiert die Weigerung Groß-Britanniens, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufzunehmen. Beim Referendum über die Unabhängigkeit Schottlands sprach sie sich gegen eine Abspaltung aus und reagierte mit Bestürzung auf die Brexit-Entscheidung. „Ich glaube nicht, dass ich mir jemals mehr Zauberei herbeigewünscht habe." hat sie dazu getwittert.

Rüther, Sonja
Sonja Rüther, Jahrgang 1975 in Hamburg geboren, ist Thriller-, Horror- und Sachbuchautorin, Verlegerin und Event-Managerin. Nach dem Fachabi für Grafik und Gestaltung und einem Jahr als Au-pair in USA folgte eine kaufmännische Ausbildung. Die Kunst wurde jedoch ihr berufliches Zuhause. Sie arbeitete als Regieassistentin und Sketch-Schreiberin. Zum Beruf der Buchautorin kam sie über eine Mutter-Kind Kur und schrieb den Ratgeber „Der Weg zum Kur-Erfolg“. Nebenher schrieb sie phantastisches, zum Beispiel Spieleromane zum „Ulldart“-Spiel von Markus Heitz. Seit 2011 findet in ihrem Kreativhof nahe Hamburg mehrmals im Jahr das unter Autoren sehr geschätzte Seminar "professionelles Schreiben" mit Markus Heitz, Sina Beerwald, Boris Koch und Thomas Finn statt. Sonja veröffentlichte Thriller beim Lyx-Verlag und die Horror-Anthologien „Aus dunklen Federn“ Band 1 und 2 im eigenen Verlag Briefgestöber. Nach einer Idee von Konrad Hollenstein verfasste sie ihren ersten Phantastikroman und Serienauftakt „Geistkrieger – Feuertaufe“. Eine Spezialeinheit klärt in einer Alternativweltversion der USA Fälle von spirituellem Missbrauch auf. „Geistkrieger – Feuertaufe“ belegte im August 2018 Platz 1 der Phantastik-Bestenliste.

Ryan, Anthony
Anthony Ryan wurde 1970 in Schottland geboren, verbrachte allerdings sein ganzes erwachsenes Leben in London. Ryan studierte Mittelalterliche Geschichte und arbeitete beim British Civil Service als Beamter. Den ersten Roman der „Raven's Shadow“-Trilogie „Blood Song“ veröffentlichte er zunächst in Eigenregie, bevor der Penguin Verlag in den USA im Mai 2012 darauf aufmerksam wurde. Danach wurde diese Fantasy-Reihe so erfolgreich, dass Anthony Ryan seitdem vom Schreiben leben kann. Zahlreiche weitere Fantasy- und Science-Fiction Geschichten entspringen seiner Feder, die er zum Teil immer noch als Self-Publisher herausbringt. In deutscher Übersetzung veröffentlicht der Klett-Cotta Verlag die Werke von Anthony Ryan, nach der „Rabenschatten“ Trilogie in diesem Jahr (2017) auch den Auftaktband zur „Draconis memoria“ Serie.

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