Autoren

Autoren, alphabetisch sortiert

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van den Boom, Dirk
Dirk van den Boom wurde 1966 in Fürstenau geboren. Er studierte von 1988 bis 1995 Politikwissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Ab 1998 erfüllte er Lehraufträge an der Universität Münster und der Universität des Saarlands in Saarbrücken. Dazu veröffentlichte er Fachbücher zum Thema Entwicklungspolitik. Seit 2012 ist van den Boom außerplanmäßiger Professor an der Universität Münster, sowie selbständiger Gutachter und Trainer im Bereich der Entwicklungshilfe. Mit seiner Ehefrau und zwei Kindern lebt Dirk van den Boom in Saarbrücken. Als Science-Fiction Schriftsteller ist van den Boom seit Ende der 90er Jahre aktiv, ursprünglich vor allem bei Serien wie »Ren Dhark« oder »Rettungskreuzer Ikarus«. 2007 erschien mit »Tentakelschatten« sein erster, eigener Roman, der für den Kurd Laßwitz-Preis nominiert wurde. Es folgten viele weitere Bücher, darunter fünf Bände der Shared-Universe-Serie »Die neunte Expansion« aus dem Wurdack-Verlag und die im Cross Cult-Verlag erschienene Trilogie »Die Welten der Skiir«.

Vlcek, Ernst
Ernst Vlcek , geboren 1941 in Wien und verstorben 2008 in Brunn am Gebirge, war Kaufmann von Beruf, bevor er 1968 sein erstes Perry Rhodan Buch veröffentlichte. Ein Jahr später war Vlcek bereits HUGO Preisträger als „Bester deutscher Nachwuchsautor“. 1970 schrieb er an der Atlan-Heftserie mit, ab 1971 auch an der Perry Rhodan Heftserie. Laut Perrypedia ist sein Rekord, vier Romane am Stück zu schreiben (939-942) bis heute ungebrochen. In den 80ern prägte er als Exposé-Autor die Mythor Fantasy-Serie, der er unter dem Pseudonym Paul Wolf einige Romane hinzufügte. Die Serie wurde weltweit zur längsten laufenden Fantasy-Serie. Für die Perry Rhodan Heftromane 1211-1999 schrieb Vlcek als Chefautor allein oder mit Partnern die Exposés. Sein Tod kam 2008 unerwartet, 2009 wurde er posthum mit dem Kurd Laßwitz Preis geehrt.

Voehl, Uwe
Der in Bad Salzuflen lebende Autor und Redakteur Uwe Voehl wurde 1959 in Hagen geboren. Er schreibt sowohl Kriminal- als auch Phantastische Literatur. Des Weiteren arbeitet er als Redakteur, Autor und Herausgeber für die Reihen „Jerry Cotton Reloaded“, „Professor Zamorra“ und „John Sinclair“. Alle drei sind Romanheftserien, die regelmäßig im Monat erscheinen und Genres wie Krimi, Fantasy und Horror repräsentieren.Uwe Voehl arbeitet als Dozent für Kreatives Schreiben unter anderem für die Bastei Lübbe - Academy. Er war mehrfach Teil einer Jury für Literaturpreise, unter anderem für den Hansjörg Martin Preis und den Glauser Preis. Selber gewann er 2006 den Krimipreis Schloss Wildenfels und den Krimipreis Schloss Netzschkau für die Beste Kurzgeschichte und 2008 den Utopia-Literaturpreis der Aktion Mensch und des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Vogt, Judith und Christian
Judith Vogt wurde 1981 in der Nordeifel geboren. Nach dem Abitur machte sie eine Lehre als Buchhändlerin und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Judith begeistert sich für Archäologie, Frühgeschichte, Antike, Mittelalter und Irland. Seit der Jugend ist Judith aktive Rollenspielerin und folgerichtig spielten ihre ersten veröffentlichten Fantasy-Geschichten im Kontinent Aventurien in der Rollenspielwelt von “Das Schwarze Auge”. Zusammen mit ihrem Mann, dem Physiker Christian Vogt, verfasste sie den Steampunk-Roman Die zerbrochene Puppe, für den das Autoren Ehepaar 2013 den Deutschen Phantastik Preis erhielt. Christian Vogt ist Jahrgang 1979, ebenfalls Eifler und promovierter Physiker. Auch Christian schrieb Quelltexte für "Das schwarze Auge" und hat mit seiner Frau Judith die "Eis und Dampf" Welt entwickelt, aus der inzwischen zwei Romane, eine Anthologie, ein Groschenheft mit weiteren Kurzgeschichten und ein Rollenspiel entstanden sind. Judith und Christian leben mit ihren Kindern in Aachen.

Voltz, William
William Voltz (geboren 1938 in Offenbach am Main, 1984 verstorben) hat als Chefredakteur die Perry Rhodan Serie nachhaltig geprägt. Seinen ersten Roman „Sternenkämpfer“ veröffentlichte er 1958 als Leihbuch im Wiesemann Verlag. Der Roman wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet. Über das Fandom kam er 1963 zur Perry Rhodan und stieg mit Band 74 „Das Grauen“ in die Heftserie ein. In Voltz Charakteren lebte seine tiefe humanistische Einstellung, die stillen Helden wurden sein Steckenpferd. Da allerdings nicht zu viele Personen dauerhaft in der Serie verbleiben sollten, starben die meisten von ihnen am Ende ihrer Geschichte oder im nächsten Heft. Die Leser nannten diesen Vorgang „voltzen“ und brachten damit nicht unbedingt Einverständnis zum Ausdruck. Von Band 650 bis 1211 war Voltz Expos-Autor und prägte das sogenannte Zwiebelschalenmodell (mehrere Storyrichtungen, Hintergrund, Überbau), das man heute noch in der Serie findet. Bei den Perry Rhodan Fans war Voltz so beliebt, dass viele es übel nahmen, wenn man später von seinen Konzepten abwich. Voltz zeichnet sich für die Konzeption der Silberbände verantwortlich, die mehrere Perry Rhodan Hefte zusammenfassten. Hier sorgte er dafür, dass den weltanschaulichen Änderungen nach dem Kalten Krieg Rechnung getragen wurde. Gravierende Schwarz-Weiß Zeichnungen bei Charakteren und Völkern wurden geändert, oder entsprechende Hefte nicht für die Silberbände berücksichtigt. William Voltz erkrankte Anfang der 80er an Krebs, sein letzter Perry Rhodan Roman trug den Titel „Einsteins Tränen“. Dass er im März 1984 verstarb, erschütterte das Fandom und hätte fast das Ende der Perry Rhodan Serie bedeutet, da der designierte Nachfolger Thomas Ziegler das Team verließ. Zum Glück wurde mit Ernst Vlcek ein würdiger Nachfolger gefunden.

von Aster, Christian
Christian von Aster ist seit Jahren eine feste Größe in der deutschen Phantastik-Literatur-Szene. 1973 wurde von Aster geboren und studierte Kunst und Germanistik. Er ist ein äußerst vielseitiger Künstler: Schriftsteller von Romanen und Drehbüchern, aber auch Regisseur für Filme und Hörspiele, sowie Herausgeber für Anthologien und Comiczeichner. Oft ist er auf Gothik- und Phantastik-Conventions unterwegs, gibt legendäre Lesungen und Workshops. Sein schriftstellerisches Werk zeichnen Humor, oft in Form von Satire, und Nonkonformität aus. Von Asters Werke passen selten in Schubladen und weichen gern von gängigen Mustern des Genres ab. Für seinen Roman „Der letzte Schattenschnitzer“ erhielt Christian von Aster 2012 den Förderpreis der Phantastischen Akademie, den Seraph, in der Kategorie „Bestes Buch“.

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