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Autoren, alphabetisch sortiert

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Es gibt 10 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben W beginnen.
Walther, Markus
Markus Walther, Jahrgang 1972, wuchs in Köln auf. Seiner Heimat blieb er treu und lebt seit 2006 mit der Familie im benachbarten Rösrath. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Werbetechniker. 1998 machte er sich als Kalligraph selbstständig. Markus Walther veröffentlichte bislang zirka dreihundert genreübergreifende Kurz- und Kürzestgeschichten, drei fantastische Romane und eine Kriminalkomödie. Neben weiteren Buchprojekten schrieb er u.a. bis 2013 für das Literatur-Portal GlobalTalk die Kolumne „Reden wir über …”. Außerdem war er Initiator und Mitorganisator der „Langen Lohmarer Lesenacht”. Bis 2012 engagierte er sich als Moderator für das Autorenforum Federfeuer. Im Frühjahr 2017 veranstaltete er gemeinsam mit Federfeuer und der Stadt Rösrath einen weiteren Lesemarathon, der sich voraussichtlich 2019 wiederholen wird.

Weber, David
David Weber ist 1952 in Cleveland, Ohio, Vereinigte Staaten geboren. Bereits in der fünften Klasse fing er mit dem Schreiben an. Als einer seiner ersten Jobs nach dem College arbeitete Weber in der Werbeindustrie unter anderem als Korrekturleser. Seine ersten veröffentlichten Bücher entstanden aus seiner Tätigkeit als Kriegsspieldesigner des Videospiels Starfire. Seine Arbeit wurde von Autoren wie C. S. Forester, Patrick O‘Brian, Keith Laumer, H. Beam Piper, Robert A. Heinlein, Roger Zelazny, Christopher Anvil und Anne McCaffrey beeinflusst. Er selbst erwies sich als großer Einfluss auf Schriftsteller wie Steve White, John Ringo, Eric Flint und Walter Jon Williams. Seine Bücher erschienen in den unterschiedlichsten Genres. Er schrieb zum Beispiel Epic Fantasy-Geschichten wie die »Schwerter des Zorns«-Reihe, Alternate History wie die »Ring of Fire«-Serie, gemeinsam mit Eric Flint, oder Military Science Fiction, seine berühmte »Honor Harrington«-Romanserie. Der Autor ist mit Sharon Weber verheiratet und hat mit seiner Frau drei Kinder. Die Familie lebt in Greenville, South Carolina, USA. Er ist außerdem Mitglied in der American Small Business Association, der Science Fiction and Fantasy Writers of America und der NRA. 2009 spendete Weber sein persönliches Archiv der Abteilung für seltene Bücher und Spezialsammlungen an der Northern Illinois University.

Weil, Andrea
Die Autorin Andrea Weil ist Jahrgang 1982 und stammt aus Villmar im Lahntal. Im Alter von 11 Jahren hat sie ihr erstes Manuskript an einen Verlag geschickt und seither nicht aufgehört zu schreiben: Kurzgeschichten, Rezensionen, Reportagen. An der Universität Eichstätt-Ingolstadt hat sie Diplom-Journalistik studiert und in Montreal/ Kanada Auslandserfahrungen als Redakteurin gesammelt. Heute lebt sie in Schwedt an der Oder und arbeitet als freie Journalistin und Dozentin. Andrea Weil setzt sich für die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland ein, schreibt über Kultur, sowie Biographien und Chroniken. „No Pflock“ ist ihr erstes Buch über einen Vampir wider Willen, erschienen ist es im Fabylon-Verlag.

Weir, Andy
Andy Weir, geboren am 16. Juni 1972 und aufgewachsen in Davis, Californien, ist mit seinem Debutroman „Der Marsianer“ das Kunststück gelungen, zuerst (2011) im Selbstverlag zu publizieren, um dann von den Publikumsverlagen entdeckt zu werden. Andy Weir arbeitet als Softwareentwickler seit dem 15. Lebensjahr. Er begann an der University of California ein Informatikstudium, beendete dieses allerdings nicht. Stattdessen arbeitet er für namhafte IT Unternehmen wie AOL und Blizzard. Mit 20 begann er Kurzgeschichten zu schreiben, die er zunächst auf der eignen Webseite veröffentlichte. Auch sein Buch „Der Marsianer“ entstand und entwickelte sich dort. Weir erstellte ein E-Book Version und verkaufte es schließlich bei amazon.com. Die Verkaufszahlen schnellten in die Höhe und der Crown-Verlag verlegte 2014 schließlich die Print-Version. Inzwischen hat Ridley Scott den Stoff mit dem gestrandeten Raumfahrer Mark Watney mit Matt Damon in der Hauptrolle verfimt. Andy Weir ist ein begeisterter Hobby-Astrophysiker und schrieb zu Berechnung der Marsrouten ein Computerprogramm, um diese realitätsnah wiederzugeben. Seine literarischen Wurzeln sieht Weir in den Werken von Arthur C. Clarke, Robert A. Heinlein und Isaac Asimov.

Wells, Dan
Daniel Andrew Wells wurde am 4. März 1977 in Salt Lake City, Utah geboren. Er studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Dem Serienauftakt folgten »Mr. Monster« und »Ich will dich nicht töten« und drei Jahre später mit »Du bist noch nicht tot« ein vierter Roman um John Cleaver. 2011 wurde Wells für den John W. Campbell Award for Best New Writer nominiert. 2012 kehrte Dan Wells zur Science-Fiction zurück und veröffentlichte "Aufbruch", den ersten Teil um die "Partials", zwei Jahre später erschein der zweite Teil "Fragmente". So ist Dan Wells einer der wandlungsfähigsten Phantastik-Autoren, dessen Figuren sich stets dem klassischen "Gut-Böse" entziehen. Dan Wells lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Orem, Utah.

Wells, Martha
Martha Wells, 1964 in Forth Worth/Texas/USA geboren, studierte Anthropologie an der Texas University. Mit Phantastischer Literatur beschäftigt sich Martha Wells seit den 90er Jahren und veröffentlichte Essays über Fantasy und Science-Fiction, sowie zahlreiche Fantasy- und SF- Shortstories für Erwachsene und Jugendliche. Ihren Durchbruch als Schriftstellerin schaffte sie mit „The Death of the Necromancer“ (deutscher Titel: „Necromancer“, ET 2008 bei Heyne), einem Mix aus Dark Fantasy und Thriller, der in einer skurrilen Alternativwelt im viktorianischen Stil spielt. Der Roman erhielt 1998 eine Nebula Nominierung und gewann eine breite Leserschaft. Die deutschen Fans der in „Necromancer“ vorgestellten Welt Ile-Rien hatten sich schon auf eine Übersetzung der dazugehörigen Trilogie („The Wizard Hunters“, „The Ships of Air“, The Gate of Gods“) gefreut. Eine deutsche Ausgabe des Auftaktromans „The Wizard Hunters“ wurde 2009 angekündigt, erschien bisher aber nicht.

Welty, Eudora
Eudora Alice Welty, US amerikanische Schriftstellerin und Fotografin, wurde 1909 in Jackson, Mississhippi geboren und verstarb dort im Jahr 2001. Schon als Schülerin veröffentlichte sie ihr erstes Gedicht in der Lokalpresse. Welty studierte nach der High School am Mississhippi State College für Frauen, besuchte danach die University of Wisconsin in Madison und schließlich die Columbia in New York. Nebenher war sie für einen Radiosender und eine Zeitung tätig und fotografierte für das Projekt Works Progress Administration. Eudora Welty veröffentlichte mehrere Kurzgeschichten und Romane, sowie Fotobände mit ihren Bildern. Für den Roman „The Optimist’s Daughter“ erhielt sie 1973 den Pulitzer Preis. Sie galt als eine der markantesten Südstaaten-Autorinnen (Southern Renessaince), da ihr Werk stets ihre besondere Verbundenheit mit den Leuten und Landschaften und der typischen Sprache zum Ausdruck brachte. Im Alter von 92 Jahren starb Eudora Welty an einer Lungenentzündung.

White, T.H.
Terence H. White (T.H. White), als Terence Hanbury White 1906 in Bombay geboren, wurde als Schriftsteller mit seiner Version der Arthus Sage „The Once And Future King“ (dt: „Der König auf Camelot“) bekannt. Hierbei handelt es sich um vier Bücher, welche den britischen Mythos um König Artus neu interpretiert haben und an den Roman „Le Morte d'Arthur“ von Sir Thomas Malory angelehnt sind. Erschienen sind sie einzeln Zeitraum von 1938 – 1958. Schulzeit und College absolvierte T.H White in Großbritannien, ab 1930 arbeitete er als Englischlehrer an einer Grundschule. Ab 1936 widmete sich T.H. White ganz dem Schreiben. Er veröffentlichte den Tagebuchroman „England have my bones“, sowie Gedichte, Abenteuerromane und Detektivgeschichten. In dieser Zeit zog es T.H. White auf die Kanalinsel Alderney, wo er bis zu seinem Tod lebte. Auf der Rückkehr von einer Lesereise in den USA verstarb er 1964 im Alter von nur 57 Jahren in Piräus. Posthum wurde das Buch „America at last“ veröffentlicht, in dem der T.H. White über seine Erfahrungen auf dieser Tour berichtet.

Williams, Tad
Robert Paul „Tad“ Williams ist US-amerikanischer Bestseller-Autor, der Fantasy und Science-Fiction Romane schreibt. Er wurde am 14. März 1957 in San Jose, Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und probierte eine Vielzahl von Jobs aus, da er selbst für seinen Lebensunterhalt aufkommen wollte. Unter anderem arbeitete er als Schuhverkäufer, Radiomoderator, am Theater, beim Fernsehen war auf dem Bau tätig und Sänger der Rockband „Idiot“. Neben Fantasy-Bestsellern schreibt Tad Williams auch Drehbücher und Hörspiele und zeichnet Comics. Er lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von San Fransisco. Tad Williams wurde durch den Zyklus „Der Drachenbeinthron“ als Autor bekannt. Mittlerweile sind sehr viele Bücher hinzu gekommen. Das in Deutschland wohl bekannteste Buch von Tad Williams ist „Otherland“; eine vierteilige Cyberspace-Saga die Fantasy, Science-Fiction und Thriller in einem virtuellen Wunderland miteinander verknüpft. In „Otherland“ ließ Tad Williams auch Gesellschaftskritik mit einfließen.

Winterfeld, Daniela
Daniela Ohms (schreibt auch unter dem Pseudonym Daniela Winterfeld) ist 1978 in Rheda-Wiedenbrück geboren und im nordwestfälischen Borgholzhausen aufgewachsen. Daniela Ohms studierte Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Sie lebt heute in Berlin-Kreuzberg und arbeitet als Lektorin, Manuskriptgutachterin und Autorencoach. Seit ihrer Jugend schreibt Daniela Ohms Geschichten und erreichte 2010 den zweiten Platz des Agatha-Christie-Krimipreises. Vornehmlich schreibt die Autorin jedoch Fantasy. Ihr Romandebut „Harpyrienblut“ erschien 2012, im Jahr darauf der Auftakt der „Insel der Nyx“ Trilogie „Die Prophezeiung der Götter“. Der zweite Band „Die Kinder der Schatten“ kam ein Jahr später heraus, Band 3 lässt auf sich warten, weil der Verlag die Serie aus dem Programm kippte und die Autorin die Rechte am Finale erst mühsam zurückerobern musste. Inzwischen (2013) erschien jedoch die Märchenadaption „Der geheime Name“ und aktuell (2016) der historische Belletristik-Roman „Winterhonig“.

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