Adventsgewinnspiel 2017 – 12. Dezember

Heute zu gewinnen: White Horse  von Alex Adams

Die Büchse der Pandora öffnet sich

White Horse - Alex Adams
White Horse – Alex Adams

Alex Adams hat mit Zoe eine sympathische und interessante Protagonistin erschaffen. Sie ist klug und selbstbewusst, eine scharfe Beobachterin und mutige Kämpferin. Ein Mut, der nicht aufgesetzt wirkt, sondern aus einem klaren Ziel und der Situation erwächst. Zoe versucht „ihre Menschlichkeit für ihr Kind zu wahren“ und das glaubt man ihr. Ihr soziales Umfeld wird eher grob skizziert, aber immerhin anschaulich genug, um für erschütternde Szenen zu sorgen, wenn ein Freund oder Familienmitglied von der Seuche oder ihren Auswirkungen getötet wird.

Apokalypse meets Roadmovie

„White Horse“ von Alex Adams reiht sich in die vielen Apokalypsen ein, die der Literaturmarkt vor einigen Jahren hervorbrachte, ist aber etwas anders. Es geht nicht so sehr um die Seuche und ihren Siegeszug über die Zivilisation. Hier steht eine psychologische Komponente im Mittelpunkt. Wie gehen Menschen mit dem Zerfall ihrer Gesellschaft um?

Eine sympathische Protagonistin, die selbst nicht an „White Horse“ erkrankt, erzählt von „Damals“ und von „Jetzt“. Eine breite Palette an Gefühlen wie Trauer, Schrecken und Hoffnung, dazu Poesie und Galgenhumor kleidet die Autorin in wunderbare Bilder und Worte.

Mehr Infos und die komplette Rezension zu „Wild Horse“ von Alex Adams findet ihr hier.

Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, beantwortet bitte im Kommentarfeld die

Gewinnspielfrage:

Was ist die beklemmenste Apokalypse, die ihr je gelesen habt?

Das Gewinnspiel für „White Horse“ endet am Donnerstag, den 14.Dezember um 17 Uhr.

phantastisch-lesen wünscht Euch einen schönen Advent und VIEL GLÜCK!

 

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6 Gedanken zu „Adventsgewinnspiel 2017 – 12. Dezember

  1. Blackout von Marc Elsberg. Das hat mich wegen seines Realismus mehr gefesselt als alle anderen Bücher, die sich mit dem Verfall der menschlichen Zivilisation beschäftigen.

  2. Ich habe kürzlich The Stand von Stephen King gelesen. Die Beschreibung der Ausbreitung der Seuche fand ich ziemlich beunruhigend.
    Auch die Welt in der Roland Deschain in der The Dark Tower Reihe lebt war teilweise recht beängstigend verfallen.

  3. „Alles was wir geben mußten “ von Kazuo Ishiguro kommt völlig normal und harmlos daher und läßt einen hinterher monatelang nicht mehr aus den Klauen.

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