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Autoren, alphabetisch sortiert

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Es gibt 8 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben E beginnen.
Eddings, David
David Eddings wurde in den 80er Jahren einer der bekanntesten US-Fantasy Schriftsteller. An den meisten seiner Bücher hat Ehefrau Leigh mitgewirkt, sie wird jedoch erst auf den Covern der späten Werke als Co-Autorin genannt. David Eddings wurde 1931 in Spokane/Washington geboren und verstarb 2009 in Carson City/Nevada. Eddings diente von 1954-1956 in der US Army, studierte am Reed Collage in Portland und erwarb den Master of Arts an der University of Washington. Bevor das Schreiben zum Lebensunterhalt wurde, arbeitete Eddings für die US-Streitkräfte und den Flugzeugbauer Boing. Seinen Durchbruch als Autor schaffte er nach dem Wechsel zur High- oder Epic-Fantasy. Sein populärstes Werk ist die „Belgariad“- Saga, der sich die „Malloreon“-Saga anschloss. In Deutschland wurden diese Serien vom Knaur- und Bastei-Lübbe Verlag herausgebracht. Es folgten zahlreiche weitere Fantasy-Epen, zuletzt die Tetralogie „Götterkinder“.

Eggers, Dave
Der US amerikanische Schriftsteller Dave Eggers, Jahrgang 1971, wuchs in Illinois auf und studierte an der University of Illionois in Urbana und Champaign (auch UIUC oder U of I genannt). 1998 gründete er den unabhängigen McSweeney’s Verlag, in dem er seine Bücher veröffentlichte, darüber hinaus ein vierteljährlich erscheinendes Literaturmagazin und die Monatszeitschrift „The Believer“. Seinen bisher bekanntesten Roman „A Heartbreaking Work of Staggering Genius“ (dt.: „Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität“) publizierte er im Jahr 2000 und erhielt für das Erstlingswerk gleich eine Nominierung für den Pulitzer-Preis. Weitere, sehr unterschiedliche Romane, Kinderbücher und Anthologien folgten. 2004 war Eggers Mitherausgeber einer Sammlung politischer Aufsätze „The Future Dictionary of America“ mit Beiträgen Paul Auster, Stephen King, Richard Powers und Joyce Carol Oates. Gesellschaftskritisch ist auch sein Roman „The Circle“ (dt. „Der Circle“ ET 2014), der 2013 erschien und für dessen Verfilmung Eggers auch das Drehbuch schrieb.

El-Bahay, Akram
Akram El-Bahay hat seinen orientalischen Namen von seinem Vater erhalten, er ist der Sohn eines Ägypters und seiner deutschen Ehefrau. Geschichten hat sich Akram schon in der Grundschule ausgedacht. Als Erwachsener machte er das Schreiben zu seinem Beruf und wurde Journalist. Seine Ehefrau überredete ihn schließlich dazu, es einmal mit einem Roman zu versuchen. Der Fantasy-Roman „Flammenwüste“, eine Geschichte irgendwo zwischen Tolkien und 1001 Nacht, entstand und wurde von Bastei-Lübbe publiziert – ein echter Glücksgriff. „Flammenwüste“ wurde für mehrere Literaturpreise nominiert und erhielt 2015 den Seraph-Preis der Phantastischen Akademie als ‚Bestes Debut‘. Insgesamt sollen es drei Bände der „Flammenwüste“ –Reihe werden. Akram El-Bahay lebt mit seiner Familie im Rheinland. Wenn Akram El-Bahay nicht gerade Geschichten schreibt, liest, kocht oder joggt er. Oder geht Fußball gucken.

Elin T.S.
T.S. Elin oder Tiphaine Somer Elin lebt im Süden Deutschlands und ist verheiratet. Sie liest seit sie als Kind die Bücher von Wilhelm Busch entdeckte schreibt fast ebenso lange. Diese Passion machte T.S. Elin zu ihrem Beruf, doch »Edda reloaded« wurde eine Berufung und »Götterkind« ihr erstes Buch. Mit dem Serienprojekt erfüllte sich die Autorin einen lang gehegten Traum und begründet das Genre der High-Urban Fantasy. Im Rahmen der »Edda reloaded« Reihe sollen 3-4 Bücher pro Jahr erscheinen, solange bis die Geschichte zu Ende erzählt ist.

Erdrich, Louise
Louise Erdrich feiert am 7. Juni 2019 ihren 65. Geburtstag und ist eine der populärsten Vertreterinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Sie hat deutsche, französische und indianische Wurzeln und wuchs in einem Reservat in Minnesota/USA auf. Ihre Mutter arbeitete dort als Sozialarbeiterin, ihr Vater als Lehrer. Über ihn lernte sie die Bücher von Karl May kennen. Sie besuchte ein College an der Ostküste und studierte Anthropologie an der John Hopkins Universität in Baltimore. Nach verschiedenen Jobs arbeitete Louise Erdrich als Redakteurin beim Magazin Circle. 15 Jahre war sie mit dem Schriftsteller und Anthropologen Michael Dorris verheiratet und hat mit ihm drei eigene und drei adoptierte Kinder. 1995 kam es zur Trennung, 1997 nahm sich Dorris das Leben. Die Familie hatte nicht nur mit seiner chronischen Depression, sondern im Zuge der Scheidung auch mit Verhandlungen über Finanzen, Sorgerechtsstreit und Missbrauchsvorwürfen zweier Adoptivkinder zu kämpfen. Louise Erdrichs Bücher prägen ihre multikulturelle Familie, ein Leben im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, Unterdrückung und Selbstbehauptung, Natur und Kultur. Oft stehen Figuren indianischer und weißer Herkunft und ihre Beziehungen im Mittelpunkt ihrer Geschichten. Auch in schwierigen Phasen ihres Lebens schrieb Louise Erdrich Kinderbücher, Kurzgeschichten und Romane. Nach eigenen Angaben hilft ihr das Schreiben über seelischen Stress hinweg. Sie hat zahlreiche Literaturpreise bekommen, unter anderem den World Fantasy Award und den National Book Award.

Ertlov, Ivan
Ivan Ertlov wurde 1978 in Prag (damals ČSSR, heute Tschechien) als Johann Ertl geboren und wuchs in Nordböhmen (Tschechien) und Niederösterreich auf. Er studierte Publizistik, Politikwissenschaften, Psychologie und Parapsychologie in Wien, Eggenfelden und Edinburgh. Danach betätigte sich Ertlov vielfältig, als Journalist, Eventmanager und Sprachlehrer. Später wechselte er in die Computerspielbranche und eröffnete sein eigenes Game-Studio „Homegrown Games“.2017 zog es Ivan Ertlov nach Australien und er fing an, Science-Fiction Romane im Selbstverlag zu veröffentlichen. Sein erster Roman  „Kolonie - Im Schatten der Matriarchin" war trotz eines heftigen Cliffhängers so erfolgreich, dass er den Nachfolger  „Aufstand - Teshkhas Gambit" gleich anschließend herausbrachte. Im Februar 2019 schloss Ertlov die SF-Trilogie mit  „Allianz - Kampf um die Konklave" ab. Der umtriebige Mann führt sein Unternehmen in Sydney und schreibt in den Blue Mountains, New South Wales. Er hat mehrere Buchprojekte im Bereich SF, Mystery und Horror in der Pipeline.

Eschbach, Andreas
Andreas Eschbach, am 15. September 1959 in Ulm geboren, begann bereits als Teenager mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Nachdem er sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik abgebrochen hatte, verdiente er sein Brot als Software-Entwickler und Berater. In seiner Freizeit schrieb er Kurzgeschichten und Romane, vornehmlich im Bereich Science-Fiction und Thriller. 1994 war er Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung „für schriftstellerisch hochbegabten Nachwuchs“, ein Jahr später erschien sein erster Roman „Die Haarteppichknüpfer“. 1996 hängte Andreas Eschbach seinen Brotjob als IT-Berater an den Nagel und wurde freier Schriftsteller. Er gewann alle bedeutenden Science-Fiction Preise Deutschlands, wie z.B. den Literaturpreis des Science Fiction-Club Deutschland für „Die Haarteppichknüpfer“, den Kurd Laßwitz Preis für „Solarstation“, „Das Jesus Video“ und „Kelwitts Stern“, sowie den Deutschen Science Fiction Preis wieder für „Das Jesus Video“. Dieser Roman um die Jagd nach der Kamera eines Zeitreisenden, der Jesus Christus filmte, wurde 1998 Eschbachs erster Bestseller. Sechszehn Jahre später erschien der Nachfolgeroman „Der Jesus Deal“, dazwischen zahlreiche weitere Thriller und Zukunftsromane, wie „Eine Billion Dollar“, „Ausgebrannt“ und „Herr aller Dinge“. Andreas Eschbach kümmert sich um den Schriftsteller-Nachwuchs. Bis 2007 referierte er Schreibseminare und auf seiner Webseite gibt er zahlreiche Tipps zum Thema Schreiben. Der Autor lebt heute mit seiner Ehefrau in der Bretagne.

Ewers H.G.
H.G. Ewers kam als Horst Gehrmann 1930 in Weißenfels an der Saale zur Welt und verstarb im September 2013. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann begann Ewers ein Studium der Medizin in Halle/Saale. Kurz bevor die Mauer gebaut wurde, floh Ewers nach Westdeutschland. 1964 stieg er mit dem Roman „Die verhängnisvolle Expedition“ bei Perry Rhodan ein, sein Heftdebut folgte in Nummer 198 „Die letzte Bastion“. Für die Atlan-Serie erstellte er gemeinsam mit Peter Griese die Exposés. Ewers schrieb bisweilen am Exposé vorbei und wurde für die Ewer’schen Eigenkreationen im Team bekannt. Viele seiner Figuren prägten das Flair der PR-Serien. Nach Heft 1726 stieg Ewers 1994 aus der Heftserienredaktion aus, war aber bis 2012 als Gastautor tätig. Im Alter von 83 Jahren verstarb Ewers in Weil am Rhein.

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