Freie Geister – Ursula K. Le Guin

Mit beinahe Lichtgeschwindigkeit in die Freiheit

Freie Geister-Ursula K. Le Guin, Übersetzung Karen Nölle © Fischer-Tor
Freie Geister © Fischer-Tor

Die Bewohner des Planeten Anarres sind einst als Dissidenten vom Nachbarplaneten Urras geflohen. Die Anhänger des Revolutionsführers Odo wollten frei werden von Besitz, Macht, Gesetz und Hierarchie. Alle Anarresen arbeiten gemeinsam daran, in der unwirtlichen Umgebung des Wüstenplaneten zu überleben. Anarres bleibt jedoch vollkommen abgeschottet vom Rest des Universums, nur einmal im Jahr wird abgebautes Erz nach Urras transportiert. Die interstellare Kommunikation ist auf ein Minimum beschränkt.

Shevek ist Physiker, er forscht auf dem Gebiet der allgemeinen Feldtheorie der Zeit. Die akademische Welt auf Anarres sieht keinen Nutzen in seinem Werk. Trotzdem ist Shevek glücklich in seiner Heimat.

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Freie Geister
Hainish-Zyklus
Ursula K. Le Guin (Übersetzung: Karen Nölle)
Science-Fiction
Fischer-Tor
Januar 2017
432

Funtastik-Faktor: 88

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten – Becky Chambers

Der Weg ist das Ziel

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten - Becky Chambers © Fischer-Tor
Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten © Fischer-Tor

Rosemary Harper nimmt einen Job als Verwaltungsassistentin auf dem Tunnler-Schiff „Wayfarer“ an. Mit einer gefälschten Identität hofft sie hier dem Unfrieden in ihrer Familie entfliehen zu können. Das Raumschiff „Wayfarer“ bohrt Wurmlöcher in das Weltall, um verschiedene Sonnensysteme mit Raumtunneln zu verbinden, was keine ungefährliche Aufgabe ist. Doch die Crew, bestehend aus vielen verschiedenen Spezies des Universums, ist ein eingespieltes Team. Die Regularien der Galaktischen Union verhindern zudem, dass in gefährliche Gebiete getunnelt wird. Oder?

Captain Ashby Santoso erhält den lukrativen Auftrag, einen Weg zum Raum der Toremi Ka zu bohren. Diese Spezies gilt als äußerst kriegerisch, doch der Ka-Clan soll in die GU aufgenommen werden.

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Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
Wayfarer-Reihe Band 1
Becky Chambers (Übersetzung Karin Will)
Science-Fiction
Fischer-Tor
Oktober 2016
539

Funtastik-Faktor: 78

Interview mit Justin Cronin

Justin Cronin © Julie Soefer
Justin Cronin © Julie Soefer

„Ich habe einfach vier herkömmliche Formen weiblicher Stärke genommen und auf vier Charaktere verteilt. Amy hat die spirituelle und intuitive Stärke, Sara die mütterliche, Lore die sinnliche und Alicia die der Kriegerin.“

Almut Oetjen  sprach mit Justin Cronin über sein Leben und über die Passage-Trilogie. Ihre Fragen an den Autor thematisieren alle drei Bände, daher waren leichte Spoiler im Interview nicht zu vermeiden.

Phantastisch-lesen: Beginnen wir damit, wer Sie sind. Würden Sie uns etwas über sich erzählen? Soweit ich weiß, sind Sie als Autor von Belletristik angefangen und haben sich mit der Passagen-Trilogie der Genreliteratur zugewandt.

Justin Cronin: Ich bin ein Ehemann, Vater von zwei beinahe erwachsenen Kindern, der zufällig Romane schreibt, damit seinen Lebensunterhalt bestreitet und hierüber sehr glücklich ist.

Phantastisch-lesen: Beschreiben Sie uns bitte einen typischen Arbeitstag als Autor. Sind Sie ein organisierter Autor?

Justin Cronin: Ich bemühe mich, organisiert zu sein. Im Allgemeinen schreibe ich von 9-15 Uhr, treibe danach ein wenig Sport (derzeit schwimme ich überwiegend), hole meinen Sohn von der Schule ab, so sieht ein Tag aus.

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