Schlagwort: Feminismus

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Brennender Fels (Die große Stille) – N.K. Jemisin

Aus Verantwortung und Courage das Undenkbare tun Der Cliffhänger am Ende von „Zerrissene Erde“, dem ersten Band der Trilogie „Die große Stille“, hätte krasser nicht sein können. Jemand, dem man die Rolle des Weltenretters zugedacht hatte, zerstört diese beinahe und ruft eine weitere Fünfzeit hervor. Doch Alabaster versteinert und stirbt. Es bleibt ihm nicht viel Zeit, Essun, die er immer noch Syen nennt, eine überlebenswichtige, unmögliche erscheinende Aufgabe zu übertragen. »„Üble Erde. Wie habe ich Dich vermisst“ [S. 225]« Essun ist noch immer auf der Suche nach ihrer Tochter Nassun,Weiterlesen

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Vagina Dentata – Luci van Org

Ein maskulinistisches Schelmenstück Götter und Göttinnen aller Religionen versammeln sich in Asgard. Ungeheuerlich! Ein 6000 Jahre lang währender Fluch hat sich in Luft aufgelöst. Die Göttinnen und ihre Menschenschwestern haben ihre rasiermesserscharfen Zähne in der Vagina wiederbekommen. Am liebsten würden die Götter den Fluch wieder in Kraft setzen, aber wie? Die Situation eskaliert, als Jehova die Norne Verdandi beleidigt und sie ihm zur Strafe seine Eichel abbeißt. Auf der Generalversammlung erklärt sich Frigg, Odins allwissende Gattin, bereit, ihnen das Geheimnis des Fluchs zu verraten unter der Bedingung, dass die MännerWeiterlesen

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Der Gott am Ende der Straße – Louise Erdrich

Eine feministische Dystopie der Gegenwart Die Erzählerin des Romans „Der Gott am Ende der Straße“ ist die 26-jährige Cedar Hawk Songmaker aus Minneapolis. Sie ist schwanger und schreibt für ihr Ungeborenes ein Tagebuch. Ihre biologischen Eltern sind Ojibwe, American Natives. Nach ihrer Geburt wurde sie von Glen und Sera Songmaker adoptiert, zwei liberalen Hippies, Buddhisten und glücklich verheirateten Veganern. Cedar, die aus Protest irgendwann Katholikin wurde, dachte lange Zeit, etwas Besonderes zu sein. Bis sie vor etwa einem Jahr von Sera einen Brief ihrer biologischen Mutter Mary „Sweetie“ Potts bekam,Weiterlesen