Schlagwort: Philosophie

Fantasy, ShowSlider

Prophezeiungen für Jedermann – Nicole Gozdek

Tiefgründig und anders Vor Jahren tobte auf Narallia ein Krieg zwischen den Menschen und den Magischen. Nach dem Sieg der Menschen zwangen sie die Magischen gnadenlos in ein streng reglementiertes System. Sie müssen Eisenarmbänder tragen, die ihre Kräfte zügeln, werden ausgegrenzt, misstrauisch beäugt und oft missbraucht. Selbst das letzte überlebende Orakel wurde von der Obrigkeit institutionalisiert. Gut 200 Questen muss das Orakel jeden Tag aussprechen. Sie erteilen also Aufträge an die Bürger, die durch das Los zu Suchern bestimmt wurden. Unvermittelt werden diese aus ihrem Alltag gerissen. Die Bürokraten erschufenWeiterlesen

Fantasy, ShowSlider

Zerbrechliche Dinge-Geschichten und Wunder – Neil Gaiman

Eine riesige Bandbreite an Geschichten zwischen Realität und Traum Neil Gaiman gilt zurecht als einer der größten Erzähler unserer Zeit. Gerade lief auf Amazon Prime erfolgreich die Verfilmung seines zusammen mit Terry Prachett verfassten Romans „Good Omens“. Und auch die TV-Umsetzung von „American Gods“ erfreut sich regen Zuspruchs. Beiden Verfilmungen ist gemeinsam, dass sie zum einen die literarische Vorlage sehr werkgetreu und vollständig ins Filmische umsetzen, und zudem vorzügliche Mimen die jeweiligen Rollen verkörpern. Seit ein paar Jahren bemüht sich der zu Lübbe gehörende Eichborn Verlag um das Oeuvre desWeiterlesen

Phantastik Plus, ShowSlider

Der Gott am Ende der Straße – Louise Erdrich

Eine feministische Dystopie der Gegenwart Die Erzählerin des Romans „Der Gott am Ende der Straße“ ist die 26-jährige Cedar Hawk Songmaker aus Minneapolis. Sie ist schwanger und schreibt für ihr Ungeborenes ein Tagebuch. Ihre biologischen Eltern sind Ojibwe, American Natives. Nach ihrer Geburt wurde sie von Glen und Sera Songmaker adoptiert, zwei liberalen Hippies, Buddhisten und glücklich verheirateten Veganern. Cedar, die aus Protest irgendwann Katholikin wurde, dachte lange Zeit, etwas Besonderes zu sein. Bis sie vor etwa einem Jahr von Sera einen Brief ihrer biologischen Mutter Mary „Sweetie“ Potts bekam,Weiterlesen