Mit Leidenschaft und Liebe Visionen schaffen

Per Anhalter durch die Phantastik

© PAN Autorennetzwerk 2ndPANBT
© PAN Autorennetzwerk

Das 2. PAN-Branchentreffen 2017 in Berlin war so ungeheuer reichhaltig, vielfältig und vollgestopft mit  kreativen Köpfen und klugen Gedanken, dass ein kleiner Beitrag ihm nicht im Geringsten gerecht werden kann. „Per Anhalter durch die Phantastik“ machte wie Arthur Dent, der Held von Douglas Adams, auf dem ein oder anderen Planeten Station und ließ sich mit diesem oder jenem Schiff zu ausgewählten Themen tragen.

E-book und self-publishing

Die Autoren müssen mit der Zeit gehen, die sie selbst prognostiziert haben. Keinen fetten zwei Kilogramm schweren Wälzer mehr, sondern einen leichten Reader mit verstellbarer Schriftgröße, Übersetzungsprogramm und Markierfunktion inklusive? In Deutschland heißt es mit einem Marktanteil von knapp fünf Prozent immer noch Marktherrschaft für die gedruckten Bücher – international nimmt das Lesen von E-Books zu.

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Lesestour zu „Die Krone der Sterne“ – Auftakt in Köln

Kai Meyer, Lesung Buchhandlung Ludwig zu "Die Krone der Sterne"
Kai Meyer © Eva Bergschneider

Kai Meyer ist mit seinem neuen Roman „Die Krone der Sterne“ derzeit auf einer Lesetour und zum Auftakt kam er am 31. Januar 2017 in die Buchhandlung Ludwig im Kölner Hauptbahnhof. Der Autor las zwei Passagen aus dem neuen Buch und erzählte ein wenig über dessen Entstehungsgeschichte, bevor er sich der Fragen aus dem Publikum annahm.

Zwei Passagen und schöne Illustrationen, die neugierig auf das Buch machen

In der ersten gelesenen Passage aus dem Buch „Die Krone der Sterne“ drehte es sich um einen Nebencharakter, um die Pilotin Shara. Sie ist eine Gefangene in einer Minenkolonie und spricht mit dem achtjährigen Sohn ihres Peinigers, der ihr ihr Raumschiff abgenommen und einen explosiven Kragen um den Hals gelegt hat.

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Apocalypse Marseille – Andreas Gruber

Gut, wenn finster, nachdenklich, apokalyptisch oder auf der Grenzlinie zum Horror

Apocalypse Marseille - Andreas Gruber © Luzifer Verlag
Apocalypse Marseille © Luzifer Verlag

Andreas Gruber hat empfehlenswerte phantastische Literatur geschrieben, wie den Polizeiroman mit Horrorliteratur verbindenden „Judas-Schrein“, der mehr als ein Fußbreit in Cthulhus Reich hineinragt. In den letzten Jahren gewann der Kriminalroman, sehr erfolgreich zu Ungunsten des Übernatürlichen, die Oberhand. Bloß auf das Spiel mit  Literatur-und Märchenmotiven mag Gruber, zumindest in seiner Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez-Trilogie, nicht verzichten. Gut so.

„apocalypse marseille“ zeigt den literarischen Allrounder als Science-Fiction Autor. Das Kompendium versammelt Geschichten, die bereits früher andernorts und einzelnen erschienen sind, die Gruber jetzt, mehr oder minder überarbeitet und mit burschikosen Vorworten versehen, gesammelt in einem Band im Luzifer-Verlag veröffentlicht hat. Bleibt zu hoffen, dass der Verlag von der Bekanntheit seines Autors profitieren kann.

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apocalypse marseille - 13 utopische Geschichten
Andreas Gruber
Science-Fiction
Luzifer Verlag
Dezember 2016
344

Funtastik-Faktor: 68