Schlagwort: Selfpublisher

Science-Fiction, ShowSlider

Showdown Beijing-Quo vadis, Korechina – Ivan Ertlov

Peking sehen und sterben Profis am Werk Das ist er also, der lange erwartete 4. Teil der „Avatar“- Reihe. Der oberflächliche Eindruck ist, dass Ivan Ertlov seine Professionalisierung gnadenlos vorangetrieben hat. Coverdesign, Satz, Korrektorat – all das wirkt nicht mehr wie ein Selfpublisherbuch, sondern wie eine durchaus wertige Verlagsausgabe. Das werden viele Leser goutieren. Ich finde es ein wenig schade, dass die ursprüngliche Underground-Attitude geopfert wurde. Aber nachdem ich mich darüber schon bei „Todessprung“ beschwert hatte, fließt es hier nicht in meine Bewertung ein. Letztendlich zählt der Inhalt – undWeiterlesen

Science-Fiction, ShowSlider

Ghost-Heptalogie – Drew Sparks

Krieg, Freundschaft, Familienbande – und noch mehr Krieg Wenn man über Drew Sparks spricht, muss man zuerst mit zwei Irrtümern aufräumen: Zum einen ist Drew keine Frau, sondern ein Mann. Zum anderen kein Amerikaner oder Brite, sondern ein waschechter Deutscher. Das wissen außer seinen Fans offenbar nicht einmal eingefleischte Science-Fiction Kenner. In der Kommentarsektion der SF Rundschau im STANDARD kam wiederholt die Frage auf, wer denn nun der deutsche Übersetzer der „Ghost“ Romane sei. Was ihn abgesehen von dem eigenwillig gewählten Pseudonym auszeichnet: Er hat es geschafft, eine siebenteilige ReiheWeiterlesen

Fantasy, ShowSlider

Zwischen den Welten-Fallen – Myra Frost

Ungewöhnliche SF-Fantasy zwischen Dreschflegelschwert, Romanze und Hochhaus-Artillerie Als mir aus berufener Quelle der Lesetipp „Zwischen den Welten-Fallen“ von Myra Frost zugeflüstert wurde, kam mir der Name der Autorin irgendwie bekannt vor. Und tatsächlich, bereits vor ein oder zwei Jahren hatte ich mit „Die Dämonenschiede“ das Vergnügen, eines ihrer Bücher zu lesen. Wenn mich die Erinnerung nicht täuscht, war es „ziemlich gut, mit fragwürdigem Ende“. Irgendwo zwischen Horror, Fantasy und Urban Goth angesiedelt. Auf jeden Fall eine ganz andere Richtung als „Zwischen den Welten“, das sich am ehesten als Urban Fantasy-Weiterlesen