Blumen für Algernon – Daniel Keyes

Ein Zukunftsmärchen über Intelligenz, Glück und Menschlichkeit

Blumen für Algernon Daniel Keyes © Klett-Cotta
Blumen für Algernon © Klett-Cotta

Charlie Gordon hat es allein seinem Ehrgeiz zu verdanken, dass er ein wenig lesen und schreiben gelernt hat. Er ist 32 Jahre alt und debil. Er ist aber auch ein fleißiger Schüler in Alice Kinnians Klasse an der Schule für retardierte Erwachsene und ein beliebter Hilfsarbeiter in Mr. Donners Bäckerei. Charlie wird für eine Operation ausgewählt, die ihn befähigen soll, zu lernen. Das Experiment funktioniert, Charlie erhält Intelligenz und lernt immer mehr dazu.
Wie die Maus Algernon. Charlie mochte sie vor der Operation nicht, denn sie hat ihn stets im Labyrinth-Spiel besiegt. Nach der OP ist es genau anders herum, Charlie lernt das Spiel und gewinnt Algernon als Freund.

Er gewinnt ebenso Erinnerungen an seine Familie.

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Blumen für Algernon
Daniel Keyes
Science-Fiction
Klett-Cotta
2006
298

Funtastik-Faktor: 94

Landläufiger Tod – Gerhard Roth

Bericht aus dem Irrenhaus

Landläufiger Tod - Gerhard Roth © S. Fischer Verlag
Landläufiger Tod © S. Fischer Verlag

Im Jahr 1980 begann Gerhard Roth mit „Der stille Ozean“ seinen sieben Bücher umfassenden Zyklus „Die Archive des Schweigens“, den er 1991 mit dem Essayband „Eine Reise in das Innere von Wien“ beendete. Er befasst sich in diesem Zyklus mit der jüngeren Geschichte Österreichs. Den Mittelpunkt und dritten Band bildet „Landläufiger Tod“, dessen erste Ausgabe 1984 nach Entfernung einzelner Teile aus dem Manuskript mit einem Umfang von 783 Seiten erschien.

Nun ist der Roman 33 Jahre später in der ursprünglich beabsichtigten Fassung erschienen, als um rund 100 Seiten erweiterte Neufassung und überarbeitete Ausgabe, beworben als „Ein Traum- und Märchenbuch für Erwachsene“.

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Landläufiger Tod
Die Archive des Schweigens, Band 3
Gerhard Roth
Phantastik Plus
S. Fischer Verlag
Mai 2017
972

Funtastik-Faktor: 84

Höllenherz – Christian von Aster

Sinnsuche eines Teufels

Höllenherz- Christian von Aster ©Edition Roter Drache
Höllenherz ©Edition Roter Drache

Die Erde spuckt einen Teufel aus. Er wurde von der eigenen Mutter aus der Hölle vertrieben, weil er ihr in einem schwachen Moment offenbart hat, dass er ein Herz hat. Doch was soll er hier? Er kennt weder Weg noch Ziel. Was kann er anderes tun, als über die Welt zu wandern? Als erstes fällt ihm ein singendes hüpfendes Mädchen auf, dem im Takt des Liedes die Brust bebt. Soll er es zu Boden werfen und zerfetzen? Stattdessen fallen beide lüstern übereinander her und finden zusammen. Am nächsten Morgen liegt sie kalt in seinen Armen. Das war weder sein Wunsch noch Wille. Es begegnet ihm die ein und andere, der er sein Herz schenkt und sie ihm. Jede geht von dannen, einfach weil der Teufel der Teufel ist und Verderben bringen muss. Der Mann mit dem Messer verfolgt ihn der Rache eines verkohlten Tisches wegen.

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Höllenherz
Christian von Aster
Phantastik Plus
Edition Roter Drache
März 2016
64

Funtastik-Faktor: 82