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Autoren, alphabetisch sortiert

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Feuerbach, Sam
Der Name Sam Feuerbach ist ein Pseudonym, zusammengesetzt aus der Abkürzung für Security Administration Mangament (SAM) und einer freien Übersetzung des Nachnamens der schwedischen Philantropin Elsa Brändström. Sam Feuerbach ist studierter Diplom-Ökonom und arbeitete 30 Jahre in der IT-Branche. Seit er 12 Jahre alt ist schreibt er Kurzgeschichten. Eines Tages landete ein grün-schwarzer Schuber mit drei Büchern auf seinem Nachttisch. Nie zuvor hatte er etwas von einem Autor namens J.R.R. Tolkien und diesen seltsamen Hobbits gehört. Nach zehn Seiten lesen in „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ war es um Sam geschehen. Fantasy gehört seitdem zu Sams Leben. Seit Ende 2016 ist Sam Feuerbach Vollzeitautor und konzentriert sich auf das Schreiben von Fantasy-Romanen und Thrillern. Sam Feuerbach hat es ohne die Hilfe eines großen Verlags geschafft, einer der erfolgreichsten deutschen Indie-Autoren zu werden. Seinen Durchbruch im Alleingang schaffte er mit der „Krosann“-Saga, von der er über 100000 Exemplare verkaufte, die meisten als E-Book. Der erste Band seiner aktuellen Reihe „Der Totengräbersohn“ wurde 2018 mit dem Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Bestes Hörbuch“ ausgezeichnet.

Finn, Thomas
Thomas Finn ist Jahrgang 1967, in Chicago geboren und in Deutschland aufgewachsen. Seit einigen Jahren lebt er in Hamburg schreibt Romane, Spiele, Theaterstücke und Drehbücher. Wie viele Phantastik-Autoren ist Tom Finn begeisterter Rollenspieler. 1984 entdeckte er „Das schwarze Auge“, etablierte ein Fanmagazin und zählte ab 1999 zum DSA-Redaktionsteam. Finn wollte eigentlich Biologe werden, studierte aber Volkswirtschaft und schrieb nebenher für diverse Phantastikmagazine. Darunter „Zauberzeit“ und „Nautilus“, bei letzterem war er einige Jahre Chefredakteur. Nach dem Diplom sollte eigentlich ein Aufbaustudium Film und Drehbuch folgen, doch daraus wurde nichts. Stattdessen nahm Tom Finn eine Anstellung beim Ullmann-Verlag für Film, Fernsehen und Theater als Lektor und Dramaturg an. Den zahlreichen Spielepublikationen folgten Romanveröffentlichungen beim Heyne-Verlag, bei Droemer-Knaur und beim Piper Verlag.

Florean, Sandra
Eine echte Kieler Sprotte ist Sandra Florean, 1974 dort geboren und bis heute an der Kieler Förde geblieben. Phantastische Geschichten schrieb sie schon als Jugendliche. Als solide Grundlage absolvierte sie nach der Fachhochschulreife mit Schwerpunkt Rechnungswesen eine Lehre zur Schifffahrtskauffrau. Sie verdient ihr Brot als Sekretärin in der Verwaltung. Fantastische Gewandungen sind ein weiteres ihrer Steckenpferde. Sie hatte nebenberuflich eine eigene Schneiderei und trägt auch heute noch ihre selbstgemachten Kostüme. 2014 erschien ihr Debut-Roman „Mächtiges Blut“. Der Auftaktband zur „Nachtahn“-Reihe wurde auf Lovelybooks als Bester deutschsprachiger Debutroman ausgezeichnet. Seit 2011 veröffentlicht Sandra Florean ihr Werk regelmäßig bei verschiedenen Verlagen und ist als Herausgeberin und Lektorin tätig. 2018 erhielt sie als Herausgeberin der “The U-Files - Die Einhorn Akten” den Deutschen Phantastik Preis für die beste Anthologie.

Flory, Alexander
Alexander Flory kam 1950 in Saarbrücken zur Welt. An der Musikhochschule des Saarlandes studierte er Musik mit dem Hauptfach Akkordeon. Nach zehn Jahren Arbeit als Musiklehrer im Saarland, verschlug es ihn bis 2013 in den Schwarzwald an die Musikschule Schramberg. Danach kehrte er in das Saarland zurück, spielt nun im Akkordeon-Ensemble Saarbrücken und hält Seminare über Solo- und Kammermusik. Bisweilen schreibt Alexander Flory Phantastik, zum Beispiel das Steampunk-Abenteuer „Der Kristallpalast“.

Fowler, Christopher
Christopher Robert Fowler, 1953 in Greenwich, London geboren, schreibt Kurzgeschichten und Romane, vornehmlich im Bereich Krimi und Horror. Neben Spannung zeichnet ein schwarzer Humor und Satire viele seiner Geschichten aus. Christopher Fowler wurde immer wieder für den British Fantasy Society Award nominiert und konnte ihn 2005 für die Novelle „Breathe“ gewinnen. Seine „Bryant and May“ Krimi-Reihe, die inzwischen 15 Bände umfasst, machte Fowler als Schriftsteller bekannt. Sie erzählt die Fälle zweier Ermittler in einer fiktiven Spezialeinheit, die derjenigen nachempfunden wurde, in der Fowlers Vater während des zweiten Weltkriegs gedient hat. Seit 1977 ist Christopher Fowler auch Direktor der „Creative Company“. Von 1980 bis 1984 lebte der Schriftsteller und Filmproduzent in Los Angeles, heute lebt und arbeitet er in London, Kings Cross oder Barcelona. Christopher Fowler erhielt für das Jahr 2015 den Publikumspreis für Autoren ‚Dagger In The Library‘.

Fried, Seth
Seth Fried ist in den USA ein bekannter Autor und Humorist. Er schreibt regelmäßig für The New Yorker »Shouts and Murmurs« und NPRs »Selected Shorts«. Verschiedene Magazine und Story-Sammlungen wie „Pushcart Prize Anthologies" und „The Better of McSweeney's Vol 2" veröffentlichten seine Kurzgeschichten. 2019 erschien sein erster Roman „The Municipalist“ als deutsche Ausgabe mit dem Titel „Der Metropolist“ bei Heyne. Der Autor gewann den Pushcart und den William Peden Preis. Er lebt derzeit mit seiner Verlobten und ihren beiden Goldfischen in Brooklyn/New York.

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