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Autoren, alphabetisch sortiert

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Es gibt 19 Einträge in diesem Verzeichnis, die mit dem Buchstaben S beginnen.
Sanderson, Brandon
Brandon Sanderson, geboren im Dezember 1975 in Lincoln (Nebraska), ist heute einer der bekanntesten US amerikanischen Phantastik-Autoren. Seine Lehrerin in der achten Klasse gab ihm „Dragonsbane“ von Barbara Hambly zu lesen und entfachte damit die Begeisterung für Fantasy. Fortan gehörten die Werke von Robert Jordan, Anne McCaffrey und Orson Scott Card zu seinen Wegbegleitern. Sanderson versuchte er sich an der Brigham Young University (Povo/Utah) am Studium der Biochemie. Wie alle Angehörigen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) ging er als Missionar nach Seoul, Süd-Korea. Dort wurde ihm klar, dass er lieber schreiben wollte, anstatt Wissenschaftler zu werden. Zurück an seiner Uni schrieb er sich für das Fach „Kreatives Schreiben“ ein und schloss 2005 mit einem Master ab. Während der Studienzeit jobbte er nachts im Hotel, schrieb Geschichten und war wie Dan Wells Redakteur des SF-Magazins „The leading edge“. 2005 erschien bei Tor-Books sein Romandebut „Elantris“ und seitdem veröffentlicht Brandon Sanderson ein Buch nach dem anderen. Den Durchbruch als Schriftsteller schaffte er mit der Reihe um „Die Nebelgeborenen“. Nachdem Robert Jordan verstorben war, erhielt Brandon Sanderson das Angebot, dessen populäres High-Fantasy Epos "Das Rad der Zeit" zu vollenden. Gemeinsam mit Dan Wells und anderen bekannten US Phantastik-Autoren betreibt er den Podcast „Writing excuses“ der Tipps und Hilfestellungen für Autoren anbietet. Brandon Sanderson lebt mit seiner Ehefrau Emily Bushman und drei Söhnen in American Fork (Utah).

Sapkowski, Andrzej
Andrzej Sapkowski, 1948 in Łódź /Polen geboren, ist Betriebswirt und Schriftsteller. Sapkowski studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Łódź und war als Ökonom im Außenhandel tätig, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Mitte der achtziger Jahre entstanden die ersten phantastischen Erzählungen, inspiriert von slawischen Märchen und Legenden, und schon damals mit der Figur, die ihn später bei einem breiten Fantasy-Publikum bekannt und beliebt machen sollte. Diese Erzählungen um Geralt von Riva fasste der Autor schließlich zu Kurzgeschichtenbänden zusammen, denen eine fünfteilige Reihe um den charismatischen Hexer folgte. Seither kamen noch weitere Romane und Erzählbände dazu, teil mit unmittelbarem Bezug zum Hexer- Zyklus zum Beispiel als Prequel oder andere Erzählungen. Gleich fünfmal wurde Sapkowski mit dem Janusz-A. Zajdel-Preis prämiert. Des Weiteren wurde die Saga bereits für das polnische Fernsehen verfilmt, sowie Computer- und Rollenspiele aus dem Stoff entwickelt. Kürzlich (2015) wurde bekanntgegeben, dass ein Spielfilm über den Hexer geplant ist, Regisseur wird der Pole Tomek Baginski sein.

Saumweber, Andreas
Andreas Saumweber, 1980 geboren, absolvierte nach dem Zivildienst eine Ausbildung zum Krankenpfleger. 2003 begann er in Erlangen Medizin zu studieren, legte ein Auslandssemester in Tromsø, Norwegen ein und machte 2010 sein Staatsexamen. In Bayreuth trat er seine erste Stelle als Anästhesist an, inzwischen lebt und arbeitet er jedoch in Augsburg. Andreas Saumweber ist Leseratte und Rollenspieler aus Passion. Daraus entwickelte sich der Wunsch, eigene Geschichten für ein englischsprachiges Rollenspiel zu schreiben. Als Nicht-Muttersprachler hatte er jedoch keine Chance auf Veröffentlichung. Andreas Saumweber beschloss, den Hintegrund der keltischen Mythologie verknüpft mit einer Parallelwelt zu überarbeiten und erschuf das umfangreiche (insgesamt über 2500 Seiten) Romanprojekt „Die Druidenchronik“. 2010 erschein der erste Band „Schattenkrieg“, dem noch zwei weitere Bände auf folgen sollten.

Schenk, Michael H.
Michael Herwig Schenk, am 7. Juni 1955 in Bonn geboren, absolvierte nach der Realschule eine Lehre als Augenoptiker. Den Beruf musste er aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, stattdessen arbeitete er lange als Ausbilder im Katastrophenschutz beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. 2006 erschien sein erster Phantastik-Roman „Die Pferdelords und der Sturm der Orks“, der Auftakt einer von J.R.R. Tolkiens „Der Herr der Ringe“ inspirierten High-Fantasy Reihe. Zwölf Bändewaren geplant, doch der MIRA Verlag stellte nach acht Pferdelords-Romanen die Fantasy-Sparte ein. Drei weitere Romane erschienen danach im Arcanum bzw. Scratch Verlag, die Veröffentlichung des letzten ist für 2015 geplant. Als Autor ist Michael Schenk allerdings auch in anderen Phantastik-Welten zuhause. Der Horror-Roman „Das Blut des Wolfes“ erschien 2011 beim emons Verlag, der Auftakt einer Science-Fiction Reihe „Sky Trooper“ 2015 beim Saphir im Stahl Verlag. Weitere Phantastik-Romane aus dem Bereich Horror, Science-Fiction und Steampunk sind in Vorbereitung. Michael H. Schenk ist verheiratet, hat eine Tochter, zwei angeheiratete Söhne, drei Enkel und lebt in seiner Geburtsstadt Bonn.

Schlachter, Anke
Anke Schlachter ist Diplom Biologin und gebürtige Ostfriesin und wohnt mittlerweile in Sachsen. Auf Umwegen ist sie zum Lektorat für den Chaospony-Verlag gekommen mit dem Wunsch, die Bücherwelt besser machen. Sie hat die Hoheit über alle Manuskripte und entscheidet maßgeblich mit, was angenommen wird und was nicht. Zwischendurch schreibt sie phantastische Kurzgeschichten, zum Beispiel für die Anthologien „Teegestöber“ und „Der Unmögliche Mord und andere phantastische Kriminalfälle“.

Schlicht, Chris
Christine Schlicht wurde am 1968 in Frankfurt am Main geboren. Sie ließ sich zur Gärtnerin im Garten- und Landschaftsbau ausbilden und absolvierte anschließend ein Studium im gleichen Fach. Heute ist sie als Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Landespflege beschäftigt. Nebenbei arbeitet sie als Illustratorin und Grafikerin für das Rollenspiel „Cthulhu“ und erstellt Cover und Innenillustrationen für verschiedene Kleinverlage. Bisher sind einige ihrer Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien erschienen. Mit dem Steampunk-Roman „Maschinengeist“ konnte sie 2012 ihren ersten Roman veröffentlichen. Chris Schlicht ist seit 1991 verheiratet und hat zwei Töchter. Die Familie lebt heute in Waldems bei Wiesbaden.

Schreckenberg, Michael
Michael Schreckenberg, geboren am 8. Mai 1971 in Langenfeld/Rheinland, ist Autor von Songtexten und Kurzgeschichten, Kriminal- und Phantastik-Romanen. Letztere bewegen sich im Bereich Horror, Science-Fiction und Urban-Fantasy. Michael Schreckenberg siedelt den Schauplatz seiner Romane gern in Landschaften an, die er gut kennt, im Bergischen Land nahe Köln. So entstand dort der fiktive Ort Langerath, der dem Roman „Der wandernde Krieg“ einen passenden Rahmen bietet. „Der wandernde Krieg – Sergej“ schaffte es 2013 in die Short-List des Seraph-Preis in der Kategorie „Bestes Buch“. Michael Schreckenberg arbeitet als freier PR-Berater, Journalist und Lektor und lebt in Leverkusen.

Schumacher, Jens
Jens Schumacher, ebenfalls geboren 1974 in Mainz, studierte in Mainz allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft, Amerikanistik und Buchwissenschaftarbeitet. Seit Ende der neunziger Jahre schreibt er als freier Autor Kinder- und Erwachsenenliteratur. Schumacher veröffentlichte zahlreiche Kurzprosa in Jahrbüchern, Festschriften und Anthologien sowie redaktionelle und literaturkritische Arbeiten für verschiedene Periodika. Bislang erschienen von ihm rund 60 Titel in unterschiedlichen Genres, darunter Fantasyromane, Krimis, interaktive Spielbücher und Jugendserien, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Auf seinen Lese- und Vortragsreisen zog Jens Schumacher in den letzten Jahren durch das deutschsprachige In- und Ausland. Daneben leitet er im Auftrag verschiedener kultureller Institutionen Workshops in kreativem Schreiben. Er lebt in Mainz sowie einem kleinen Ort tief in der Pfalz.

Schwartz, Richard
Bei dem Namen Richard Schwartz handelt es sich um das Pseudonym eines 1958 in Frankfurt am Main geborenen Autors. Er ist mit dem Fantasy-Romanzyklus »Das Geheimnis von Askir« und dessen Fortsetzung »Die Götterkriege« bekannt geworden. Wie er wirklich heißt, ist nicht bekannt. Nach eigenen Angaben und denen auf der Homepage des Piper-Verlags absolvierte er eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und ein Studium der Elektrotechnik und Informatik. Er arbeitete er als Tankwart, Postfahrer und Systemprogrammierer, ehe er später den Beruf als Informatiker zu Gunsten der Schriftstellerkarriere aufgab. Als Hobby restauriert Richard Schwartz gern Autos und Motorräder und ist ebenfalls ein passionierter Rollenspieler. Richard Schwartz ist nicht das einzige Pseudonym des Autors. Er verwendet ebenfalls den Namen Carl A. DeWitt für Jugend-Fantasy. Gerüchten zufolge könnte dies auch sein bürgerlicher Name sein.

Schweblin, Samanta
Die argentinische Schriftstellerin Samanta Schweblin erblickte 1978 in Buenos Aires das Licht der Welt und wuchs dort auf. An der Universidad de Buenos Aires studierte sie Filmwissenschaft, gründete nach dem Abschluss allerdings eine Agentur für Webdesign. Die so gesicherte finanzielle Unabhängigkeit ermöglichte ihr einen anderen künstlerischen Weg einzuschlagen, den der Schriftstellerei. Für ihren ersten Kurzgeschichtenband „El núcleo del Disturbio“ wurde sie mit dem wichtigsten Literaturpreis Argentiniens, dem „Fondo Nacional de las Artes“ geehrt. Ihre zweite Anthologie „Pájaros en la boca“ (dt. Titel:“ Die Wahrheit über die Zukunft“) wurde gleich in zwölf Sprachen übersetzt und mit dem Preis des kubanischen Verlags Casa de las Américas prämiert. Danach führten sie Literatur-Stipendien nach Italien und China, 2012 nahm Schweblin am Internationalen Literaturfestival Berlin teil. Bis 2013 erhielt sie ein DAAD Stipendium (Deutscher Akademischer Austauschdienst) und blieb mit ihrem Mann, einem Fotografen und Gastronom in Berlin. Ihr erster Roman „Distancia de rescate“ erschien 2014, im Jahr darauf im Suhrkamp/Insel Verlag unter dem Titel „Das Gift“ in Deutschland. 2015 erschien ebenfalls ihr zweiter Roman „Siete casas vacías“, für den Schweblin den „Premio Internacional de Narrativa Breve“ gewann, den bedeutendsten Preis für spanischsprachige Literatur und mit 50000 Euro einer der höchsdotierten überhaupt. Samanta Schweblin lebt und schreibt in Berlin, zusätzlich betreibt sie mit ihrem Ehemann ein Restaurant in Kreuzberg.

Seck, Katharina
Katharina Seck, Jahrgang 1987, erblickte in Hachenburg im Westerwald das Licht der Welt. Ihr Abi absolvierte sie in einem Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Zisterzienserabtei untergebracht ist. Katharina Seck verdient ihr Brot als Redakteurin für eine Zeitung der Gemeindeverwaltung. In ihrer Freizeit lässt sie sich vom Meer, vom Wind und Regen, von der Musik und von ihrem Hund zu Geschichten inspirieren. Seit Kindertagen ist sie ein Büchermensch, las J.R.R. Tolkien und Michael Ende. Das Schöne, was diese Erzähler ihr gaben, möchte sie als Autorin gern anderen Lesern geben. Die verwunschene Atmosphäre ihrer Heimatstadt spiegelt sich in ihrem ersten Roman „Die silberne Königin“ wieder. Für diesen winterlichen Fantasy-Roman hat Katharina Seck auf der Leipziger Buchmesse 2017 den Förderpreis der Phantastischen Akademie, den Seraph in der Kategorie „Bestes Buch“ abgeräumt.

Siegmund, Fabienne
Fabienne Siegmund, Jahrgang 1980, lebt nahe Köln und arbeitet als Service-Managerin bei einem Netzbetreiber für Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. In ihrer Freizeit ist sie in phantastischen Welten unterwegs, lesend und schreibend. Durch die reale Welt reist sie ebenso gern und lässt sich zu phantastischen Geschichten inspirieren. Von Fabienne erschienen märchenhafte Romane wie „Das Herz der Nacht“, „Alissa im Drunterland“ und „Herbstlande“, den sie mit Stephanie Kempin und dem Autorenduo Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser geschrieben hat. Ergänzend kam die Anthologie "Geschichten aus den Herbstlanden" dazu, sowie viele weitere phantastische Romane und Geschichten. Im Jahr 2018/2019 widmete sie sich als Herausgeberin und Autorin einem besonderen Projekt: der Anthologie "Dunkle Ziffern". Sie erzählt Geschichten um menschliche Schicksale, die hinter sogenannten Dunkelziffern verschwinden, zum Beispiel Missbrauchsopfer. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Buchs gehen an den Verein „Dunkelziffer e.V.“.

Simon, Lars
Lars Simon ist ein Pseudonym des deutschen Texters und Autors Alf Leue. Fünfzehn Jahre war er selbständiger Unternehmer im Bereich IT und Marketing und hat nebenher Hörspiele und Fachartikel geschrieben. Dann zog es den gebürtigen Hessen Richtung Norden. Der Autor lebte sechs Jahre in Schweden und verdiente sein Knäckebrot als Handwerker für Touri-Holzhäuser. 2011 kehrte Lars Simon nach Deutschland zurück und seitdem lebt er im südlichen Rhein-Main Gebiet. Als Schriftsteller bekannt geworden ist Simon mit den drei urigen Schweden-Romanen um Torsten Brettschneider; „Elchscheiße“, „Kaimankacke“ und „Rentierköttel“. Im Mittelpunkt steht ein Mittdreißiger aus Frankfurt, der nach Schweden auszog und dort skurrilen Menschen und Abenteuern begegnet. Mit dem Auftakt zur nächsten Serie „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ ist Simon seinem skurrilen Humor und Schweden treu geblieben, hat sich literarisch jedoch in Richtung Fantasy-Krimi à la Ben Aaronovitch weiterentwickelt. Lars Simon hat vier bis sechs Bände an schrägen und magischen Abenteuern mit Lennart und dem Mops Bölthorn geplant.

Skora, André
André Skora wurde im März 1976 in Duisburg geboren und blieb der Stadt an Rhein und Ruhr treu. Beruflich macht er „was mit Medien“. Außerdem ist er der Herausgeber mehrerer Science Fiction -, Horror -, Cyberpunk - und Steampunk-Anthologien und betreibt das Rollenspielportal Würfelheld.

Spreng, Alexander Asp
Alexander „Asp“ Spreng wollte schon immer Geschichten erzählen. Mehr aus Versehen wurde er Rockstar, seiner zweiten großen Leidenschaft – der Musik – nachgebend. Die narrative Kunst kam dabei jedoch nie zu kurz: Als Mastermind und Frontmann der Frankfurter Band ASP lebt er seit dem Jahre 1999 nicht nur für düstere Rockmusik, sondern auch für schwelgerisch erzählerische Texte, deren Motive meist durch die Schwarze Romantik inspiriert sind. Mit dieser Mischung – ihrem „Gothic Novel Rock“ – feierten ASP in ihrer langjährigen Geschichte bereits zahlreiche Erfolge. Für die Musikwelt bemerkenswert komplexe Handlungsstränge entwickelte Asp Spreng für die Albumreihe des „Schwarzen Schmetterlings“ sowie den „Fremder“-Zyklus. Auf dem Doppelalbum „Zaubererbruder“ (2008) interpretierte er die sorbische Sage des Zauberlehrlings Krabat neu und verneigte sich dabei explizit vor dem Werk des von ihm verehrten Otfried Preußler. Zuletzt arbeitete er mit dem Phantastik-Autor Kai Meyer zusammen, von dessen Kurzgeschichte „Das Fleisch der Vielen“ er sich zu den Alben „Verfallen, Folge 1: Astoria“ und „Folge 2: Fassaden“ inspirieren ließ. Über seine Arbeit für und mit ASP hinaus verfolgte Asp Spreng stets auch andere Projekte, schrieb Comic-Szenarios und schuf gemeinsam mit Illustratoren Bilderbücher seiner Texte. Im Jahr 2012 veröffentlichte er die schaurig-humorvolle Versnovelle „Der Fluch“, die, gespickt mit subtilen Anspielungen, seine Hingabe für Sprache und Literatur belegt. Seit 2016 widmet er sich der Bilderbuch-Reihe „Asp Sprengs Zwielichtgeschichten“, in denen er auf besonders poetische Weise Phantastisches als Spiegelbild für die großen und kleinen Fragen des täglichen Lebens benutzt. Teilweise werden diese Geschichten mit Songs verknüpft, bringen welche hervor oder basieren auf ihnen. Teilweise klingen sie selbst wie Lieder. Nach dem ersten Band „Der Knochenmann, das Vöglein und die Nymphe“ (Illustration: Fabia Zobel) ist soeben erschienen „Der alte Weidenmann“, zusammen mit dem Künstler Holger Much. Band Drei ist in Vorbereitung.

Springorum, Björn
Björn Springorum, Jahrgang 1982 und in Calw/Baden-Württemberg geboren, studierte in Stuttgart Anglistik und Alte Geschichte. Er arbeitete als Textchef für das alternative Kunst- und Musikmagazin Orkus, bevor er sich als Journalist und Autor selbständig machte. Eigene Geschichten zu schreiben ist sein Ausgleich dafür, dass er nicht im Kleiderschrank eine neue Welt entdecken, durch einen Kaninchenbau ins Wunderland fallen, mit einem Ring unsichtbar werden oder nur durch das Lesen eines Buches nach Phantásien reisen kann. 2013 erschien sein erster Roman „Herbstbringer“, der es auf die Shortlist des SERAPH-Preises in der Kategorie „Bestes Debut“ schaffte. Björn Springorum lebt mit zwei Katzen in Stuttgart.

Steenbergen, Carsten
Carsten Steenbergen kam 1973 in Düsseldorf zur Welt, wuchs am Niederrhein auf und lebt auch heute noch dort. Sein Brot verdient Carsten Steenbergen als Softwareentwickler, doch seine Leidenschaft gilt dem geschriebenen Wort. Als Jugendlicher las er „Der Herr der Ringe“. Doch nicht J.R.R. Tolkiens Werk, sondern eine im Internet veröffentlichte Fortsetzung des Klassikers brachte ihn zum Schreiben. Carsten Steenbergen war der Meinung, bessere Geschichten erzählen zu können, als jene unbekannte Autorin und macht sich seit dem Gedanken darüber, ob er der Unbekannten für diese Initialzündung nicht einmal danken sollte. In der Zwischenzeit schreibt Carsten Steenbergen in mutimedialer Art und Weise: Drehbücher, Hörspiele, Kurzgeschichten und Romane. 2008, 2009 und 2010 wurde der Autor für den Deutschen Phantastik Preis nominiert, 2012 für den Kurd-Laßwitz-Preis für die „Beste Erzählung“. 2012 erschienen auch der Amsterdam-Krimi „Tiefes Land“ als E-Book und Hörspiel, sowie sein zweites Buch „Teufelsacker“, ein heimatverbundener historischer Horrorroman, zwei Jahre später die Agententhrillerreihe „Crane“. 2015 schließlich kam das Multimediaprojekt „Steamtown-Die Fabrik“ in Buchform heraus, welches Carsten Steenbergen 2009 mit Tom und Stephan Orgel als Online-Projekt gestartet und mit Detlev Tams als Hörspiel umgesetzt hatte.

Stephenson, Neal
Der Amerikaner Neal Town Stephenson gilt als einer der innovativsten Schriftsteller von Science-Fiction und Gegenwartsliteratur. Geboren wurde Stephenson in Fort Meade, Maryland, USA und wuchs in Illinois und Iowa auf. Sein Elternhaus ist naturwissenschaftlich geprägt, der Vater lehrt Elektrotechnik, die Mutter arbeitete als Biochemikerin. Nach der High-School studierte Neal Stephenson zunächst Physik in Boston, später Geographie. Angeblich deswegen, weil ihm das öfter die Nutzung des Uni Großrechners ermöglichte. Stephenson arbeitete als Wissenschaftsjournalist für das Wired Magazine, war Berater des Raumfahrtunternehmens Blue Origin und ist Mitbegründer der Softwarefirma Subutai Corporation, die virtuelle Welten für Medienprojekte entwickelt. Er gilt als harter Kritiker der Standardbetriebssysteme von Apple und Microsoft und setzt sich für Software ein, die den Nutzern uneingeschränkte Kontrolle und Zugriffsrechte gewährt. In seinen Geschichten verarbeitet Stephenson Themen wie Zukunftstechnologie, Mathematik, Kryptpgraphie, Philosophie und Wissenschaftshistorie. Sein 1992 (dt: 1994) erschienenes Werk „Snow Crash“ gilt als ein Standardwerk des Cyberpunks, ebenso wie „Diamond Age“ (ET 1995, dt: 1996), für das er sowohl den Locus, als auch den Hugo Award erhielt. Der dreiteilige „Barock“-Zyklus (Quicksilver 2003, Confusion und Principia, 2004) spielt im 17-18 Jahrhundert. Die vielfältigen Umwälzungen dieses Zeitalters werden sehr detailliert beschrieben, ebenso wie die Entwicklung des modernen Finanzsystems. Weitere bekannte Werke des Autors sind „Cryptonomicon“ (1999, dt:2001) und der umfangreiche Roman „Anathem“ (2008, dt:2010), für den Stephenson wieder mit dem Locus Award ausgezeichnet wurde. Neal Stephenson schreibt und lebt heute mit seiner Familie in Seattle/USA.

Stoffers, Sarah
Sarah Stoffers wurde 1982  in Hamburg als Tochter zweier Journalisten geboren. Sie wuchs in einer 200jährigen Kate am Waldrand auf, die dafür bekannt war, dass dort einst Hexen wohnten. Schon mit elf Jahren wusste sie, dass sie um jeden Preis Bücher schreiben wollte. Am liebsten solche voller verwegener Abenteuer, Magie und düsterer Geheimnisse.Sarah Stoffers probierte unterschiedlichste Jobs aus, unter anderem in der Staatsoper und als Fremdenführerin. Ihre ersten Veröffentlichungen waren Artikel für Zeitungen,  sowie zeitgenössische Kurzgeschichten und Gedichte. Über ihren ersten Romanentwurf (eine Geschichte über einen Meisterdieb zu Zeiten der französischen Revolution) lernte sie den Agenten Peter Lohmann kennen und schließlich auch ihre Lektorin beim cbj-Verlag. Daraufhin bekam sie die Chance, den historischen Jugendroman „Wainwood House“ zu schreiben, der 2013 dort veröffentlicht wurde. „Berlin: Rostiges Herz“ ist ihr erster Steampunk/Fantasy-Roman für Erwachsene, der 2018 beim Amrûn-Verlag erschien.

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