Mit Zähnen und Klauen – Catherine Jinks

Werwölfe sind gefährlich – und Menschen erst recht

Mit Zähnen und Klauen - Catherine Jinks © dtv
Mit Zähnen und Klauen © dtv

Von einem nächtlichen Ausflug in das Dingo-Gehege des nächstgelegenen Parks weiß der 13-jährige Toby Vandevelde nichts, als er im Krankenhaus aufwacht. Der Arzt tippt auf Epilepsie. Wieder daheim bekommen die Vandeveldes Besuch von dem katholischen Priester Father Ramon Alvarez und von Reuben Schneider, einem etwas verwahrlost aussehenden jungen Mann. Sie beteuern, Tobys Leiden zu kennen, Reuben hat es angeblich auch. Toby sei eine Gefahr für sich und andere, behaupten sie. Auch Reuben lasse sich einmal im Monat bei Vollmond einsperren, weil er sich in einen Werwolf verwandeln würde, so wie Toby das in jener Nacht auch passiert sei.

Nachdem Tobys Mutter die Männer herausgeworfen hat, heckt der Junge mit seinen Freunden Fergus und Amin einen Plan aus, mit dem sie Reuben der Lüge überführen wollen – was nicht gelingt.

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Mit Zähnen und Klauen
Catherine Jinks (Übersetzung: Cornelia Stoll)
(Dark)-Fantasy
dtv Verlag
2012
400

Funtastik-Faktor: 75

You Are Mine – Kirstyn McDermott

Über Liebe, Hass und Unsterblichkeit

You Are Mine © Piper
You Are Mine © Piper

Von Besessenheit und einer Geistwanderung in den Körper des Geliebten hat man schon in manchem Horror-Roman gelesen. Ein mysteriöser Geheimbund kommt ins Spiel, auch das ist nicht gerade ein neues Thema. In Deutschland ist Kirstyn McDermott bis dato noch unbekannt, aber in ihrer Heimat Australien wurde sie mit Preisen wie dem Aurelius Award und dem Chronos Award ausgezeichnet. Was hat sich die Autorin in ihrem Debütroman „You are Mine“ (Originaltitel „Madigan Mine“) also einfallen lassen, das unter Kritikern und auch Lesern so viel Begeisterung hervorgerufen hat?

Wahn oder Wirklichkeit?

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You Are Mine
Kirstyn McDermott
Horror
Piper
2012
384

Funtastik-Faktor: 82%

Der Spiegel der Erinnerung – Ian Irvine

Spiegel der Erinnerung
Der Spiegel der Erinnerung-Ian Irvine © Bastei-Lübbe

Verheißungsvoller Serienauftakt

Fünf Bände wird das Epos „Die drei Welten“, mit dem der australische Meeresbiologe Ian Irvine bereits in seiner Studienzeit begann, einmal umfassen. „Der Spiegel der Erinnerung“ heißt der deutschsprachige Auftaktroman, der in Australien 1998 unter dem Titel „A Shadow on the Glass“ erschienen ist. Als interessierter Leser fragt man sich, ob uns ein lange verborgenes Juwel des Genre erreicht, oder der Fantasy-Hype ein weiteres Treibgut angeschwemmt hat.

Die Magie des Erzählens

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Der Spiegel der Erinnerung -
View from the Mirror - Band 1
Ian Irvine
Fantasy
Bastei-Lübbe
2007
382

Funtastik-Faktor: 85%