Das Spiel des Engels – Carlos Ruiz Zafón

Über verlorene Bücher und Seelen

Das Spiel des Engels © Fischer
Das Spiel des Engels © Fischer

Barcelona 1918. David Martin ist Schreiberling bei der Zeitung „Die Stimme der Industrie“. Von Kindesbeinen an liebt er Bücher, seine vor dem Vater verborgene Leidenschaft. Und er träumt davon ein großer Schriftsteller zu werden. Von seinem Boss erhält Martin die Chance, Schauergeschichten zu veröffentlichen. Die Story-Serie wird ein Erfolg, den ihm seine Redakteurskollegen neiden. Allein der stellvertretende Chefredakteur Pedro Vidal ist sein Freund und mit seiner Hilfe erhält er einen Vertrag beim Verlag „Barrido & Escobillas“.  David schreibt Tag und Nacht unter einem Pseudonym die Romanheftreihe „Die Stadt der Verdammten“. Dem gesundheitlichen Zusammenbruch folgen eine Zwangspause und gemeinsame Stunden mit Cristina, seiner großen Liebe. Um ihre Gesellschaft zu genießen, willigt er ein, das Manuskript ihres Chefs und seines Freunds Vidal, der selbst ein großer Autor werden will, komplett neu zu schreiben. Zugleich arbeitet er an seinem eigenen Buch und beide Werke werden zur gleichen Zeit veröffentlicht. Während Vidals „Das Aschenhaus“ ein großer Erfolg wird, erntet Martin für “Die Schritte des Himmels“ vernichtende Kritiken.

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Das Spiel des Engels
Barcelona-Reihe Teil 2
Carlos Ruiz Zafón
Phantastik Plus, Horror
Fischer
2009
710

Funtastikfaktor: 88

Der Dunkle Wächter – Carlos Ruiz Zafón

Schöne Worte beschreiben das Böse

Der Dunkle Wächter © Fischer
Der Dunkle Wächter © Fischer

Weltruhm erlangte der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón mit seinen Romanen „Der Schatten des Windes“ und „Das Spiel des Engels“. Ersterer gewann den US-Literaturpreis für Kriminalromane „Barry Award“ in der Kategorie „Bester Erstlingsroman“ und schaffte es in Deutschland auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Der Fischer Verlag bringt nun die frühen Jugendromane des Autors in deutscher Übersetzung heraus, an die man als Leser natürlich mit einer gewissen Erwartungshaltung heran geht.

Ein neuer Anfang führt in ein Gruselkabinett

Im Paris des Jahres 1936 schlägt sich Simone Sauvelle nach dem Tod ihres Ehemannes Armand mit einem Schuldenberg herum. Ihr kleiner Sohn Dorian arbeitet als Laufbursche, anstatt auf eine gute Schule zu gehen und die vierzehnjährige Irene verdient, ohne Wissen der Mutter, in einem Tanzlokal ein paar Pennies dazu.

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Der Dunkle Wächter
Nebel - Serie
Carlos Ruiz Zafón
Horror
Fischer
2009
352

Funtastik-Faktor: 83

Der Mitternachtspalast – Carlos Ruiz Zafón

Alles, was einen Horroroman phantastisch macht

Der Mitternachtspalast © Fischer
Der Mitternachtspalast © Fischer

Der Fischer-Verlag präsentiert mit „Der Mitternachtspalast“ den zweiten „Young Adult“ Roman des spanischen Schriftstellers Carlos Ruiz Zafón. Der erste („Der Fürst des Nebels“) erschien 1993, 1994 folgte „Der Mitternachtspalast“ und „Der dunkle Wächter“ bildete 1995 den Abschluss dieser Reihe. Wie der Autor selbst in einer Vorbemerkung erläutert, war es ein Rechtsstreit, der uns den Genuss dieser frühen Zafóns vorenthielt. Mit diesen Büchern verband der Autor die Hoffnung, Leser jeden Alters für sich zu gewinnen.

„Mir gefällt der Gedanke, dass das Erzählen von Geschichten alle Altersgrenzen überschreitet, und so hoffe ich, dass sich auch die Leser meiner Erwachsenen-Romane auf diese Reisen voller Magie, Geheimnis und Abenteuer begeben.“

Soviel darf ich schon verraten; dem Spanier ist gelungen, was vielen anderen Autoren der „All-Age“-Phantastik nicht recht glücken will, diese Romane begeistern tatsächlich über Altersgrenzen hinweg.

An der Pforte zur Hölle

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Der Mitternachtspalast
Nebel - Serie
Carlos Ruiz Zafón
Horror
Fischer
2010
224

Funtastik-Faktor: 85