Rein in den Alltag – raus nach Absurdistan „In mir ist kein Roman“ schreibt Heike Schrapper im Vorwort und erklärt, dass sei ihre Antwort auf die Frage, warum sie ‚nur‘ Geschichten in Anthologien schreibe und kein richtiges Buch. „7 Leben 13 Tode“ ist ebenfalls eine Anthologie und zugleich das erste Buch mit Kurzgeschichten aus ihrer Feder. Ich wollte es lesen, weil mir Heike Schrappers Kurzgeschichten zuvor positiv aufgefallen waren. In der Anthologie „Geister der Vergangenheit“ mochte ich ihre Geschichte „Die Last“ sehr gern. Und in „Dunkle Ziffern“, der Anthologie überWeiterlesen
Schlagwort: Krieg
Falsche Schwestern & Feiste Schranzen-Krieg um den Goldenen Thron – Ivan Ertlov
Grande Finale im postapokalyptischen Fantasy-Thailand Es kommt wie angekündigt: Ivan Ertlov schickt seinen Klingensänger in Rente. Und das mit einem gewaltigen, finalen Donnerschlag. Konnte Halbar zu Beginn des dritten Bandes „Elfenbein & Sternenkinder“ noch aus dem Selbstmitleid und Alkoholismus Loch kriechen, so hat ihm der Epilog dieses Afrika-Abenteuers den Rest gegeben. Aber diesmal sind die Auswirkungen weitaus gefährlicher: Zu Beginn von „Falsche Schwestern & Feiste Schranzen“ präsentiert sich der Klingensänger in einer gefährlich kalten und fatalistischen Gemütslage. Mit Disziplin und Entschlossenheit versucht er die Fesseln seines Blutfluchs abzustreifen und wandeltWeiterlesen
Magic-Ravnica (Krieg der Funken 1)- Greg Weisman
Nur für Hardcore Magic-Fans Das Kartenspiel „Magic“ ist auch demjenigen ein Begriff, der kein Gamer ist, sondern nur Leser, wie ich. Nachdem jahrelang Romanveröffentlichungen zu „“ bei uns schlicht nicht stattfanden, brachte Heyne mit dem Kurzroman „Kind des Namenlosen“ von Brandon Sanderson einen Ausflug in diese Spielewelt heraus. Da ich diese unterhaltsam und durchaus verständlich fand, machte ich mich ein wenig blauäugig an die Lektüre von Greg Weismans „Magic-Ravnica“. Und hoffte auf weitere abenteuerliche Fantasy-Lesekost. Tja, zunächst stellte ich fest, dass ich meine altersbedingte Lesebrille absetzen konnte, denn der SatzspiegelWeiterlesen
