Der Nahtod – ein originelles Endzeitmotiv Emma und Rain, siebzehn und neunzehn Jahre jung, warten in der Wüste Desierto de Tabernas in Andalusien auf das Erscheinen der Geister ihrer Eltern, die drei Jahre zuvor bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Die Geister der Verunglückten erscheinen, es fehlen jedoch zwölf. Zum ersten Mal lächeln sie und töten einen Amerikaner, der ihrem Totenlicht zu nah kommt. Nach der ersten Smilewave rast der Norweger Tylor auf einem Motorrad auf die Mädchen zu, er befindet sich auf der Flucht vor Söldnern. Nach seinen RecherchenWeiterlesen
Schlagwort: Dystopie
Das Gleismeer – China Miéville
Mit dem Maulwurfszug zum Horizont Das Gleismeer – ein unendliches, verbundenes, verknotetes, chaotisches Wirrwarr aus Gleisstrecken verbindet Inseln, auf denen sich verschiedene Siedlungen und Städte geformt haben. Die Gleise stammen aus einer Welt vor langer Zeit, sie wurde von konkurrierenden Bahnkonzernen vergiftet und zerstört. Der Bereich zwischen den Gleisen ist nun höchst gefährlich, denn abscheuliche Kreaturen bevölkern das Erdreich. Und den Himmel, den ohnehin ein dichter Smog verdeckt. Und doch ziehen Menschengruppen wie Gleisnomaden, Piraten, Jäger, Händler und Sammler über die Gleise. Sie fahren in Zügen mit allerlei Antriebsarten, zumWeiterlesen
Perdido Street Station – China Miéville
Schräger und schöner geht Phantastik kaum Der Heyne Verlag hat Anfang 2014 eine neue Ausgabe des Phantastik-Klassikers „Perdido Street Station“ von China Miéville herausgebracht. Erschienen sind die Bücher erstmals in den frühen Jahren unseres Jahrtausends, 2000 bei Macmillan in UK als ein Originalband „Perdido Street Station“. Zwei Jahre später erschien die deutsche Übersetzung von Bastei Lübbe in zwei Bänden, betitelt mit „Der Falter“ und „Der Weber“. Eine einbändige Amazon-Sonderausgabe mit dem Originaltitel erschien ebenfalls 2002. „Perdido Street Station“ löste wahre Begeisterungsstürme unter Lesern und Rezensenten aus und gewann 2003 denWeiterlesen
